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BERLIN, GERMANY - NOVEMBER 25:  Green Party Member Anton 'Toni' Hofreiter (L) and co-leader of the Green Party Katrin Goering-Eckardt attend a party federal Congress of Alliance 90/The Greens on November 25, 2017 in Berlin, Germany. After coalition talks between Angela Merkel's CDU party, its Bavarian sister party the CSU, the FDP and Greens failed, the latter is hoping of increasing its share of votes as the prospect of new elections looms.  (Photo by Adam Berry/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Bienen und Schmetterlinge sind die neue Zielgruppe der Grünen

14.03.18, 10:45 17.03.18, 17:15

Tibor Martini

Eigentlich wollten die Grünen am Wochenende nur ihre Ziele für die nächsten vier Jahre abstecken.

Klar ist: Die Kernwähler der Grünen haben andere Prioritäten als die von FDP, Unionoder SPD. Schon im Wahlkampf setzte die Partei knallhart auf Umwelt-Themen.

Ein Zitat von Katrin Göring-Eckardt sorgt jetzt aber für besonderen Wirbel im Internet.

"Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!"

Katrin Göring-Eckardt

Mit dem Zitat haben die Grünen eine echte Welle an Kommentaren auf Facebook und Twitter losgetreten. 

Das Zitat im Video:

Natürlich wird die obligatorische Frage gestellt...

Einige Nutzer finden, dass Windkraftanlagen und Vogelschutz schlecht zusammenpassen:

Tatsächlich protestieren Tierschützer gegen den Ausbau von Windkraftanlagen, weil sie Windräder als Bedrohung für geschützte Vogelarten ansehen. Experten sagen aber, dass eine gute Standortplanung beim Bau von Windrädern den sogenannten Tierschlag reduzieren könnte.

Die meisten können aber einfach kaum fassen, dass das Zitat tatsächlich so gefallen ist.

Einen ernsten Hintergrund hat das Statement von Göring-Eckardt aber: Tatsächlich nimmt die Insektenzahl schon heute drastisch ab.

Das hat auch Auswirkungen auf die Bestäubung von Blüten und auf die Lebensgrundlage von Vögeln und anderen Tieren. Die Formulierung könnte aber fast darauf schließen lassen, dass Reaktionen beabsichtigt waren... Vorhersehbar waren sie jedenfalls.

So reagiert Göring-Eckardt auf den Spott:

Dieser Artikel ist zuerst auf t-online.de erschienen.

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