Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Ein heftiges Unwetter hat für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg gesorgt. Bild: Nord-West-Media TV/dpa

Unwetter toben über Hessen und Niedersachsen – Festival abgebrochen

14.05.18, 07:38

Heftige Frühlingsgewitter haben am Sonntag über Niedersachsen und Hessen getobt. 

Otto Waalkes, der sich schon auf dem Gelände befand, twitterte:

In Wirdum in Ostfriesland ließ vermutlich ein Blitzeinschlag ein Wohnhaus in Flammen aufgehen. Die darin wohnende vierköpfige Familie und ihr Hund brachten sich in Sicherheit.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, rund 90 Feuerwehrleute kämpften drei Stunden gegen den Brand.

Auch eine Bahnstrecke musste gesperrt werden

Das Unwetter sorgte auch für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg. "Umgestürzte Bäume lagen am Sonntagabend im Gleis und wurden von der Feuerwehr weggeräumt", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die Sperrung zwischen Bersenbrück und Quakenbrück dauerte ungefähr von 17.25 bis 19.00 Uhr.

Auch in Hessen gab es Blitz, Donner und Starkregen. "Von 20.30 bis 22.30 Uhr hatten die Rettungskräfte im Vogelsbergkreis unheimlich viel zu tun", sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll, Schlamm wälzte sich Abhänge herunter.

In Feldatal wurde ein Auto vom Wasser mitgerissen und gegen eine Hauswand geschleudert. Verletzte gab es nicht. "Das Ausmaß der Schäden wird wohl erst bei Tageslicht deutlich", sagte der Sprecher.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte tagsüber vor Unwettern in den betroffenen Landstrichen gewarnt. Am Montag soll hier und da aber schon wieder die Sonne scheinen.

(pb/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neonazis rufen antisemitische Parolen in Dortmund – warum wird das nicht verboten?

Rund hundert Neonazis ziehen am Freitagabend durch den Dortmunder Stadtteil Marten. Am Rande der Demonstration werden Bengalos gezündet, aus der aggressiv auftretenden Demo heraus wird gerufen:

Die Polizei hält sich zurück, greift auch nach dem Zünden der Pyrotechnik nicht ein. Ein Sprecher der Polizei Dortmund sagt dennoch: "Wir waren mit ausreichend Kräften vor Ort."

Der Dortmunder Robert Rutkowski, der die Szenen gefilmt hat, meint: "Es war fast keine Polizei da. Ein paar Streifenwagen und …

Artikel lesen