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BERLIN, GERMANY - JANUARY 19:  Martin Winterkorn, former CEO of German automaker Volkswagen AG, arrives to testify at the Bundestag commission investigating the Volkswagen diesel emissions scandal on January 19, 2017 in Berlin, Germany. Following the arrest of several Volkswagen employees by the FBI in the United States investigations are now focusing on when Winterkorn and other members of the VW management team knew about the cheating software installed in millions of Volkswagen cars worldwide.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Droht Martin Winterkorn der Ruin? VW-Aufsichtsrat will dem Ex-Chef ans Geld

Martin Winterkorn, der per Haftbefehl von den USA gesuchte Ex-VW-Chef,  ist ein wohlhabender Mann. Noch. Denn nun prüft der VW-Aufsichtsrat in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden.

"Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt"

Michael Brendel, VW-Aufsichtsratssprecher

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte der Sprecher weiter, diese Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. "Dementsprechend gibt es keine Vorfestlegungen, und es wurden auch noch keine Entscheidungen getroffen." Brendel betonte: "Bei dieser Frage orientiert sich der Aufsichtsrat einzig und allein am Unternehmenswohl."

Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, Winterkorn drohe der Ruin. Sein Vermögen könnte im Extremfall komplett weg sein.

Die US-Justiz hat Winterkorn angeklagt. Nach der am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Klageschrift des zuständigen US-Gerichts in Detroit wollen die USA den früheren Topmanager des Autobauers wegen Betrugs zur Rechenschaft ziehen. Dem 2015 zurückgetretenen Winterkorn wird zudem Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und zur Täuschung der Behörden vorgeworfen.

(pbl/dpa)

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