Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Die „Osmanen Germania” sollen der Erdogan-Partei AKP nahe stehen. Bild: dpa (Archiv)

Polizei geht gegen türkische Rockergruppe vor

Am frühen Dienstagmorgen hat es in drei Bundesländern eine Großrazzia gegen Rocker gegeben. 

13.03.18, 07:59 18.03.18, 18:52

In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind am Dienstagmorgen Objekte der türkischstämmigen Rockergruppe "Osmanen Germania" durchsucht worden.

In Nordrhein-Westfalen wurden unter der Führung des Polizeipräsidiums Essen insgesamt 41 Objekte unter die Lupe genommen, wie die Ermittler sagten. Dabei setzte die Polizei teilweise auch Spezialkräfte ein, weil die betroffenen Rocker als gefährlich eingeschätzt würden.

Kein Vereinsverbot

Detaillierte Angaben zu Hessen gab es zunächst nicht. Die Durchsuchungen sollen der Aufklärung von Vereinsstrukturen und -aktivitäten dienen. Um die Durchsetzung eines Vereinsverbots gehe es nicht. Die Rockergruppe „Osmanen Germania” steht nach Einschätzung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in Verbindung zur türkischen Regierungspartei AKP und zum Umfeld des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Die Gruppierung vertrete türkisch-nationalistische und rechtsextremistische Positionen.

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

AfD-Parteitag: Meuthen lobt Kurz, Weidel die CSU und Gauland will Deutschland abschaffen

Begleitet von Protestaktionen hat in Augsburg der erste Bundesparteitag der AfD in diesem Jahr begonnen. Die AfD will sich bei ihrem Bundesparteitag für die Landtagswahl in Bayern in Stellung bringen.

Die rund 600 AfD-Delegierten wollen sich bis Sonntag auch mit sozialpolitischen Themen wie etwa die Zukunft der Rentenversicherung beschäftigen, für die es im Parteiprogramm noch keine Konzepte gibt. 

Außerdem sollen Mitglieder für das Bundesschiedsgericht gewählt werden. Das Gremium …

Artikel lesen