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++ Google-KI filtert Stimmen aus Menschenmenge ++ Werbeblocker sind zulässig ++

Die wichtigsten Kurz-News aus der Digital-Welt 

22.04.18, 11:09

Google-KI filtert Stimmen aus Menschenmenge

Ob im Café, in einer Bar oder in der Fußgängerzone: Wo viele Menschen zusammenkommen, wird gequatscht. Eine einzelne Person im Gewirr ausfindig zu machen, ist für das menschliche Ohr kaum möglich. Google ist schon weiter. Wie das Portal Updated unter Bezugnahme auf einen Blogeintrag von Google berichtet, kann das Unternehmen mit Hilfe künstlicher Intelligenz einzelne Stimmen aus einer Menge filtern und Personen zuordnen.

Sobald sogenannte "Deep-Learning-System" die Gesichter der Personen sehen kann, ist es in der Lage, die Stimmen zuzuordnen. So kann die KI die Sprechweise kennenlernen – und trotz Hintergrundgeräuschen wiederfinden.

(sg)

Bundesgerichtshof erklärt den Einsatz von Werbeblockern im Internet für zulässig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Einsatz des Werbeblockers AdBlock Plus im Internet erlaubt. Das Programm, das für Internetnutzer unerwünschte Werbung, etwa auf Seiten von Online-Zeitungen, automatisch unterdrückt, ist nicht wettbewerbswidrig, entschied der BGH in einem am Donnerstag in Karlsruhe verkündeten Urteil.

Damit scheiterte die Klage des Axel Springer Verlags gegen den Vertreiber von AdBlock Plus, die Eyeo GmbH. Dessen Programm unterdrückt automatisch Werbung, die von den Filterregeln erfasst wird und in einer sogenannten Blacklist enthalten ist.

Bild: dpa

Der Verlag hatte argumentiert, sein Geschäftsmodell sei durch das Unterdrücken von Werbung auf seinen Internetseiten gefährdet. Das gleiche Argument hatten andere Verlage vorher auch eingebracht. Nur wenige journalistische Angebote im Internet könnten Geld über Bezahlschranken einnehmen, Werbung sei daher existenziell.

Der Gerichtshof hielt entgegen, dass Nutzer den Filter aktiv installieren müssen. Daher liege keine direkte Geschäftsbehinderung seitens des Anbieters vor. 

Amazon liefert US-Produkte ab sofort auch nach Deutschland

Amazon öffnet seinen US-amerikanischen Shop ab sofort für Kunden in 25 Ländern – darunter auch Deutschland. Der Konzern verkündete in einer Pressemitteilung, künftig 45 Millionen Produkte auch außerhalb der USA zu liefern.

"The International Shopping experience" nennt Amazon das – möglich sei das weltweite Einkaufen im US-Shop im mobilen Browser wie auch in der Amazon-App.

In einem deutschen Logistik-Zentrum des Onlinehändlers Amazon. Bild: Thomas Frey/dpa

Dadurch erweitert sich das Sortiment nicht nur um viele, bislang nur in den USA erhältliche Produkte. Kunden können so auch nach günstigeren Preisen Ausschau halten. Zu den Amazon-Preisen kommen dabei allerdings noch Zoll-Gebühren und höhere Versandkosten. Die will Amazon seinen Kunden beim Bestellvorgang jedoch transparent anzeigen.

(fh)

Instagram testet Snapcode-Klon

Die Facebook-Tochter probiert eine neue Funktion mit dem Namen "Nametags". Dabei handelt es sich im Grunde um einen Klon der Snapchat-Funktion "Snapcode". Er soll es neuen Followern vereinfachen, einem Account zu folgen.

Dieser Youtuber hat seine Testversion abgefilmt und zur Verfügung gestellt:

Video: YouTube/Josh Constine

Die "Nametags" sollen sich über einen Button im eigenen Profil erstellen lassen. Verzieren lässt sich das Ganze mit Emojis, Hintergrundfarben und Selfies. In der Mitte steht dann der Profil-Name. Kommt die Funktion aus der Testphase, können alle Nutzer die Tags teilen. Wer sie scannt, folgt dann direkt dem Profil, zu dem der Tag gehört.

Wann die Funktion freigeschaltet wird, ist bislang nicht klar.

(mbi)

EU-Kommission will verpflichtende Fingerabdrücke in Ausweisen

Von EU-Staaten ausgegebene Personalausweise und Aufenthaltstitel sollen künftig immer biometrische Daten enthalten. Fingerabdrücke und Gesichtsbilder sollen auf einem Chip im Ausweis gespeichert werden.

Ziel sei es, die Verwendung betrügerischer Dokumente, die auch von Terroristen und Kriminellen zur Einreise in die EU aus Drittländern verwendet werden könnten, einzudämmen, erklärte die EU-Kommission.

Bild: tim brakemeier/dpa

Der Zugriff auf die Daten wäre der Kommission zufolge nur zur Kontrolle der Echtheit des Dokuments und der Identitätsprüfung möglich. Es handle sich um Mindeststandards für Ausweise aus EU-Ländern. Die Kommission werde nicht die Speicherung biometrischer Daten in einem Zentralregister vorschreiben.

Datenschützer sehen das Vorhaben kritisch. Die massenhafte Erfassung biometrischer Daten würde "nicht für mehr Sicherheit vor Terroranschlägen sorgen, stellt aber einen tiefen Einschnitt in die Bürgerrechte aller Europäerinnen und Europäern dar", kritisierte der Grünen-Abgeordnete im Europa-Parlament und Datenschutzexperte Jan-Philipp Albrecht.

In Deutschland sind Fingerabdrücke als Identifikationsmerkmal im Personalausweis bisher freiwillig. Bei der Beantragung eines neuen Reisepasses ist die Hinterlegung in Einklang mit dem EU-Recht hingegen bereits Pflicht.

(afp)

Musst du bald 16 Jahre alt sein, um WhatsApp nutzen zu dürfen?

Bild: iStockphoto

WhatsApp soll seine offiziellen Vorgaben ändern. Das schreibt der Blog WABetaInfo auf Twitter. Künftig soll das Mindestalter der Nutzer demnach auf 16 Jahre hochgesetzt werden. Bislang ist es so, dass WhatsApp jeder nutzen darf, der das 13. Lebensjahr erreicht hat.

Der Blog WABetaInfo ist in der Regel gut informiert, wenn es um Änderungen bei WhatsApp geht.

(hd) 

Neues Samsung-Handy bleibt immer offline

Der Handy-Gigant Samsung nimmt zwei neue Zielgruppen ins Visier: Ältere Menschen und Schüler, die sich auf ihr Abschlussexamen vorbereiten und keine Ablenkung brauchen können. Für sie bringt der koreanische Konzern mit dem Galaxy J2 Pro das erste nicht internetfähige Smartphone heraus.

In der Pressemitteilungen heißt es, das Handy blockiere die mobile Datenverbindung über 3G, LTE oder sogar WLan. Das solle Schülern helfen, sich aufs Lernen zu konzentrieren. Auch die Bedürfnisse von älteren Bürgern soll das Offline-Smartphone befriedigen, die laut Samsung oftmals Datenschutzbedenken hätten.

Das J2 Pro erfüllt nur die Basisfunktionen: Mit dem Offline-Handy lassen sich Anrufe tätigen, SMS verschicken, Fotos schießen und Videos aufnehmen. Dafür stehen unter anderem ein fünf Zoll AMOLED-Display in qHD-Auflösung zur Verfügung, micro SD-Kartenslot, eine acht Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine fünf Megapixel-Selfie-Linse.

Überraschenderweise bringt Samsung das Offline-Smartphone ausgerechnet und ausschließlich im technikaffinen Südkorea heraus. Dabei könnte es auch in Deutschland viele Fans finden.

Schließlich blieb Nutzern, die zwar gerne mit dem Handy gute Fotos schießen und Musik hören würden, aber einer mobilen und dauerhaften Internetverbindung eher skeptisch gegenüber stehen, bisher gar nichts anderes übrig, als sich ein altes Handy mit rudimentären Funktionen anzuschaffen. Die Vorteile der Smartphones wie etwa leistungsfähige Kameras, Mikrofone und Speicherkapazitäten blieben ihnen aber verwehrt. Ein Konzept wie das des J2 Pro könnte diese Marktlücke schließen.

Das Samsung Galaxy J2 Pro soll umgerechnet 150 Euro kosten und in den Farben Schwarz und Gold erhältlich sein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

Bundesregierung will digitales Bürgerportal noch in diesem Jahr starten

Die Bundesregierung will schon in diesem Jahr das digitale Bürgerportal starten, in dem jeder Verwaltungsleistungen online erledigen können soll. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Bis 2022 soll alles digital erledigt werden können."

Ziel sei es, dass jeder Bürger vom Schreibtisch aus den Wohnort ändern, Pässe beantragen und Autos ummelden kann. Mit einem Passwort sollen Behördengänge – egal ob beim Wohnort, dem Landkreis, dem Bundesland oder dem Bund – digital erledigt werden können.

Staatsministerin für Digitalisierung: Dorothee Bär Bild: imago stock&people

Dennoch soll es nach den Worten Brauns weiter Ansprechpartner in den Bürgerbüros geben, damit ältere oder digital nicht affine Bürger nicht ausgegrenzt würden. "Der digitale Zugang ist nur ein Angebot", betonte der Kanzleramtsminister. CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag die Einrichtung eines digitalen Bürgerportals vereinbart

cha/cp (afp)

Instagram rollt neuen Selfie-Modus aus 

Instagram hat ein neues Feature: Das neue Kamera-Feature "Fokus" ermöglicht seit Mittwoch, vorerst auf einigen Apple-Geräten,  eine neue Art der Portrait-Aufnahmen. 

So sieht das aus: 

instagram

So kannst du dich und deine Freunde auf den Fotos besser hervorheben 

Das neue Format ist auf dem iPhone für die Versionen 6S, 6S+, 7, 7+, 8, 8+ und X und auch auf einzelnen Android-Betriebssystemen zu haben. Die Neuerung ist in Version 32.0 von Instagram für iOS im Apple App Store und für Android im Google Play Store enthalten.

Das Kameraformat "Fokus" ist nicht die einzige Neuerung, die heute in der App zu sehen ist. Zumindest für iOS gibt es mit dem @-Sticker eine weitere Möglichkeit seine Freunde in Stories zu markieren. 

(pb)

Wegen Verbindungen zu Russland sperrt Reddit fast 1000 verdächtige Nutzerkonten 

Bild: Westend61

Die Online-Plattform Reddit hat 944 verdächtige Nutzerkonten mit Verbindungen zu Russlands Internetforschungsagentur gesperrt. Der Chef des Forums, Steve Huffman, sagte am Dienstag (Ortszeit), der Fund sei an die US-Politik weitergegeben worden. Mit Blick auf die Ermittlungen zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in die US-Präsidentschaftswahl 2016 werde mit dem Kongress zusammengearbeitet.

Reddit veröffentliche einen Transparenzbericht zum vergangenen Jahr, während Facebook-Chef Mark Zuckerberg fünf Stunden lang vor Senatoren aussagte. Senator Mark Warner begrüßte Reddits Stellungnahme. Alle Plattformen hätten die Verantwortung, Wahlmanipulationen in den Vereinigten Staaten durch ausländische Widersacher zu verhindern. (hd/ap)

Fettes Plus für Facebook-Aktie nach Zuckerbergs Kongressaussage 

Bild: imago stock&people/Ting Shen

Mit Mark Zuckerbergs Aussage im US-Kongress zum jüngsten Datenskandal um Facebook hat die Aktie des Internetkonzerns Aufwind bekommen. Am Dienstag stieg sie im Verlauf des Tages um 4.5 Prozent auf 165.04 Dollar – dem größten Prozentzuwachs in fast zwei Jahren. Seit Bekanntwerden des Skandals im vergangenen Monat liegt der Aktienpreis noch rund elf Prozent niedriger als zuvor. Hintergrund sind Befürchtungen, dass das soziale Netzwerk künftig strengeren Richtlinien ausgesetzt werden könnte.

Die Aktie verbesserte sich auch, weil sich die Stimmung an der gesamten Wall Street am Dienstag aufhellte

Grund waren Anzeichen, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China sich etwas entspannen könnte. Zuckerberg musste vor den US-Senatoren Rede und Antwort stehen, weil die Analysefirma Cambridge Analytica mutmasslich Daten von mehr als 80 Millionen Facebook-Nutzern zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016 abgriff. Auch am Mittwoch muss Zuckerberg sich einer Befragung stellen, dieses Mal durch Abgeordnete des Repräsentantenhauses.

(hd/ ap)

Cambridge Analytica – bist du auch betroffen?

Bild: AP

Am Montag hatte Facebook die ersten Nutzer, die Opfer des Cambridge Analytica-Datenskandals waren, informiert.

Am Dienstag stellte das Soziale Netzwerk dann auf seiner Plattform allen Usern einen Bereich zur Verfügung, in dem die User selbst prüfen können, ob ihre Informationen von dem Datenanalyse-Unternehmen abgegriffen worden sind.  

Hier könnt ihr den Test machen. 

Apples iPhone 8 und iPhone 8 Plus gibt es jetzt auch in Rot

Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus gibt es ab dem 10. April auch in Rot. Die Preise für die "Product Red Edition"" beginnen je nach Ausstattung bei 799 Euro, wie aus der Pressemitteilung auf der Apple-Website hervorgeht. Das iPhoneX wird es nicht in Rot geben. 

bild: apple

Mit dem Kauf unterstützen Nutzer den Kampf gegen HIV und AIDS, ein Teil der Erlöse geht an den Global Fund gegen HIV/AIDS. Seit 2006 hat der Konzern eigenen Angaben zufolge 160 Millionen Dollar an die Organisation gespendet.

(czn) 

Snapchat schafft den Algorithmus wieder ab und wird wieder chronolgisch

Bild: iStockphoto

Snapchat veranstaltet ein ein ganzschönes Hin und Her. Jetzt haben User in den USA wieder einen chronologischen Feed. Einige zumindest. (Techcrunch)

Das Re-Design von Snapchat Ende 2017 hatte viele User verärgert. Der Grund: Seitdem bestimmt der Snapchat-Algorithmus, was der User auf Snapchat sieht. Dieser priorisiert Stories von Nutzern, mit denen du häufig interagierst, so ähnlich wie bei Facebook.

Eine Petition, die die Rückkehr zum alten Design fordert, wurde bereits über eine Million Mal unterschrieben.

Snap scheint jetzt zu reagieren, hat sich aber noch nicht dazu geäußert, ob das nur ein Testlauf ist oder die chronologische Timeline für alle User zurückkehren soll.

Vor kurzem gab es auch Berichte, dass Instagram wieder zu einer chronologischen Timeline zurückkehrt. Instagram hat dies aber dementiert. Beide Unternehmen argumentieren die algorithmische Ordnung der Inhalte bisher damit, dass dies von Vorteil für die User sei. Heavy Poster sind damit auf jeden Fall im Vorteil. 

(hd) 

Russland will die Messenger-App Telegram blockieren

Die russische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation hat Klage vor einem Moskauer Gericht eingereicht und verlangt, dass der Zugang zur App in Russland eingeschränkt wird, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Zuvor wollte der russische Geheimdienst FSB Zugriff auf die Verschlüsselung des Messengers. Telegram hatte die Herausgabe von Verschlüsselungs-Keys an die Behörden jedoch verweigert.

Gemäss der Anti-Terror-Gesetze von 2016 müssen seit Jahresbeginn alle Daten russischer Telekommunikationsnutzer gespeichert werden. Telegram wurde von dem Russen Pawel Durow gegründet und wird vor allem bei politischen Aktivisten wegen seiner Vertraulichkeit von vielen Nutzern geschätzt. "Die Drohungen, Telegram zu blockieren, wenn es nicht die persönlichen Daten seiner Nutzer liefert, werden keine Ergebnisse bringen. Telegram wird die Freiheit und Vertraulichkeit verteidigen", versicherte der Firmengründer.

Telegram wurde jedoch auch von Terrororganisationen wie dem IS genutzt. Die App wird von Sicherheitsexperten immer wieder dafür kritisiert, dass ihr Quellcode nicht öffentlich zugänglich ist. Dadurch könne die Sicherheit der App nicht von unabhängigen Experten überprüft werden.

(fh/ap/afp)

Auch der Iran hat kürzlich bekannt gegeben, den Telegram künftig zu blockieren.

Apple arbeitet angeblich an einem iPhone, das ohne Berührung funktioniert

Es scheint, als sei jedes neue iPhone-Modell minimalistischer als das vorherige. Laut einem Bericht von "Bloomberg News" muss man sein iPhone bald vielleicht gar nicht mehr berühren, um es zu bedienen.

Laut Personen, "die mit der Sachlage vertraut sind", arbeitet Apple an einer neuen Gestensteuerung für das iPhone, bei der Nutzer das Display nicht mehr berühren müssen. Mit dieser „Hover“- Funktion könnte Apple sich von den Wettbewerbern unterscheiden. Es soll allerdings noch zwei Jahre dauern, bis die Technologie marktreif ist. 

In dem Bloomberg-Bericht heißt es weiterhin, dass Apple  über "Curved Displays" für das iPhone nachdenkt. Anders als bei den Samsung Geräten soll sich dieses beim iPhone von oben nach unten allmählich nach innen krümmen. Auch ein Curved iPhone wird es - wenn überhaupt - frühestens in zwei bis drei Jahren geben, falls Apple sich dazu entschließt, die Prototypen auf den Markt zu bringen. 

(czn)

Jetzt kannst du WhatsApp-Sprachnachrichten hören und dabei andere Dinge machen

Mit dem neuen WhatsApp-Update könnt ihr euch ab Dienstag wichtigen Dingen widmen, während ihr eine Sprachnachricht abhört – zumindest, wenn ihr iPhone-Nutzer seid. Ab Version 2.18.40 können WhatsApp-Nutzer auf dem iPhone Sprachnachrichten anhören und gleichzeitig andere Programme verwenden.

Bisher wurde die Sprachaufnahme angehalten, sobald wir die App verlassen hatten. Nun läuft die Wiedergabe im Hintergrund weiter, sogar dann, wenn du den Sperrbildschirm aktiviert hast.

(hd/tol)

Marius ist ohnehin gegen Sprachnachrichten:

WannaCry-Malware ist zurück und attackiert Boeing

WannaCry ist zurück: Die Windows-Malware richtete im Mai 2017 weltweit Schaden in Milliardenhöhe an. Nun hat sich die Schadsoftware laut Berichten in US-Medien in der Nacht zu Donnerstag in Computer-Systemen des Flugzeugherstellers Boing verbreitet. Betroffen war ein Werk in Charleston, South Carolina. Zuerst gab es Befürchtungen, dass die Fertigung der Boeing 777 beeinträchtigt werden könnte, dies bestätigte sich jedoch nicht.

Boeing gab kurz darauf bekannt, dass wenige Systeme betroffen seien, Produktion und Auslieferung seien nicht beeinträchtigt.

WannaCry kann sich in Windows-Systemen ausbreiten, wenn diese nicht auf dem neuesten Sicherheitsstand sind. IT-Sicherheitsexperten vermuten, dass die Urheber Hacker aus Nordkorea sind.

Facebook überarbeitet Privatsphäre-Tools

Künftig sollen Facebooknutzer leichter die Tools finden, mit denen sie ihre Privatsphäre einstellen können. Das gab Facebook in einer eigenen Mitteilung bekannt. Dafür hat die Plattform etwa die Menüführung der Einstellungen für mobile Endgeräte neu gestaltet und vereinfacht.

"Die Einstellungen sind jetzt nicht mehr auf fast 20 verschiedene Unterseiten verteilt, sondern an einem Ort zugänglich", schreibt das Unternehmen. "Zudem haben wir veraltete Einstellungen überarbeitet, damit nun klarer ist, welche Informationen mit Apps geteilt werden können und welche nicht."

Zudem sei das Shortcut-Menü "Privatsphäre auf einen Blick" neu, in dem Informationen mit nur wenigen Klicks eingestellt und kontrolliert werden können.

"Es liegt auch in unserer Verantwortung, dass wir dich in einer detaillierten, aber auch leicht verständlichen Sprache darüber informieren, wie wir deine Daten sammeln und verwenden."

Facebook

Die vergangene Woche habe gezeigt, dass Facebook noch viel Arbeit vor sich habe – sowohl bei der Durchsetzung der Richtlinien als auch bei der Aufklärung darüber, wie Facebook funktioniert und wie Menschen über ihre Daten entscheiden können. Facebook kündigte an, weitere in den nächsten Wochen weitere Maßnahmen ergreifen zu wollen, um seinen Nutzern noch mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben.

Nasdaq rutscht wegen Amazon und Apple ab

Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq ist um 1,1 Prozent abgerutscht und setzt damit seinen Kursrutsch fort. Hintergrund sind Schwierigkeiten bei Amazon und Apple. 

Was führt zum Nasdaq-Abrutsch

Der Abrutsch von Nasdaq zeigte sich dann auch beim Dax. Zwischenzeitlich sank die Marke auf 11.800 Punkte, pendelte seine Verluste dann aber auf 0,5 Prozent ein.

(reuters/dpa)

Apple will mit neuem iPad die Schulen erobern 

Apple will mit einem verbesserten Modell seines iPad-Tablets stärker in den Schulen vertreten sein. Das Gerät unterstützt jetzt auch den Apple-Stift, der bisher nur mit den teureren Pro-Modellen funktionierte, kündigte der Konzern am Dienstag in Chicago an. Die neue iPad-Version wird in Deutschland ab 349 Euro verkauft und ist damit 50 Euro günstiger als das bisher günstigste iPad. In den USA bleibt der Startpreis bei 329 Dollar für Verbraucher und 299 Dollar für Schulen.

Das bietet das neue iPad: 

Im für Apple wichtigen US-Markt hat inzwischen Google mit seinen günstigen Chromebook-Laptops und kostenlosen Web-Anwendungen für E-Mail oder Textverarbeitung die Führung übernommen. (hd/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gesalzenes Moped 03.04.2018 14:55
    Highlight Also ich habe da nicht darauf gewartet, Facebook/WhatsApp darf nur noch meine verschwindende Kehrseite betrachten 😁
    1 0 Melden
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