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FILE - In this Nov. 9, 2017, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg meets with a group of entrepreneurs and innovators during a round-table discussion in St. Louis. As Zuckerberg prepares to testify before Congress over Facebook’s privacy fiasco, public-relations experts who have prepped CEOs before have plenty of advice on handling the hot seat. (AP Photo/Jeff Roberson, File)

Bild: AP

Facebook braucht laut Zuckerberg noch "einige Jahre" für den Schutz seiner Nutzer

In einem neuen Interview wirft sich Mark Zuckerberg selbst Naivität vor. Dem Nachrichtenportal Vox sagte er, die Probleme seines Sozialen Netzwerks seien entstanden, weil sein Unternehmen zu idealistisch gewesen sei und sich zu sehr auf die positiven Aspekte der Vernetzung von Menschen konzentriert habe.

Facebook habe sich dabei nicht genügend "um einige der negativen Gebrauchsweisen" der von dem Netzwerk zur Verfügung gestellten Instrumente gekümmert. Es werde jetzt mindestens "einige Jahre" dauern, um den Datenschutz für die eigenen Nutzer optimal garantieren zu können.

Sowohl doe Entschuldigung als auch die Aussichten klingen recht dünn, nachdem Facebook wegen der Abschöpfung von rund 50 Millionen Daten in den vergangenen Wochen massiv unter Druck geraten war. Die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica soll diese Daten für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt haben. Behörden in den USA wie Grossbritannien ermitteln bereits.

Am Mittwoch stellte Facebook bereits eine Neuordnung und Vereinfachung der Datenschutz-Einstellungen vor, zudem können Nutzer alle ihre Beiträge und Informationen herunterladen und zu anderen Diensten verlagern.

Mit den Neuerungen setzt Facebook die EU-Datenschutzgrundverordnung um - in der Ankündigung blieb dies jedoch unerwähnt, so dass sie in Medienberichten oft als Reaktion auf den aktuellen Datenskandal bezeichnet wurden.

Der neue EU-Datenschutz soll uns vor Datenkraken schützen.

Einige Nutzer berichteten, sie hätten beim Herunterladen ihrer Daten entdeckt, dass Videos, die sie mit der Kamera der Facebook-App aufgenommen und danach verworfen hatten, trotzdem auf den Servern des Netzwerks gespeichert blieben. Facebook erklärte dem "New York Magazin", man prüfe den Sachverhalt.

Apple-Chef Tim Cook rechnet nach dem Skandal mit einer schärferen Datenschutz-Regulierung. Er hätte sich gewünscht, dass Facebook und andere Online-Dienste von sich aus die Datensammlung und Erstellung von Nutzerprofilen eingeschränkt hätten, sagte Cook in Chicago bei einem Bühnen-Interview. Selbstregulierung sei aus seiner Sicht immer besser - aber dafür sei es jetzt zu spät.

Zugleich ging der Apple-Chef klar auf Distanz zu Facebook und Firmenchef Mark Zuckerberg: Auch Apple hätte eine Menge Geld mit den Daten der Kunden verdienen können, habe sich aber dagegen entschieden. Apple macht seine Milliardengewinne vor allem mit Geräten wie dem iPhone - und betont stets, dass man deshalb viel konsequenter beim Datenschutz sei. Auf die Frage, was er in der aktuellen Lage von Zuckerberg tun würde, schnitt Cook ab: "Ich würde nicht in dieser Situation sein."

(mbi/dpa/afp)

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