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Elite-Uni in Oxford blamiert sich mit sexistischer Einladung

Frauen und Technik. Diese Kombination wurde jahrzehntelang nicht ernst genommen. Aber die Zeiten ändern sich, auch an den Universitäten. Im Wintersemester 2016/2017 waren hierzulande schon ein Viertel aller Studenten von ingenieurwissenschaftlichen Fächern weiblich.

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Langsam aber sicher wird die Männerdomäne Ingenieurwesen also eingenommen. Doch das haben wohl noch nicht alle mitbekommen.

Und zwar ausgerechnet an der Universität Oxford, einer der prestigeträchtigsten Universitäten der Welt. Das Seminar für Werkstoffkunde hat dort zu einem Ehemaligen-Treff eingeladen. Mit dem Hinweis:

"Partner und Ehefrauen sind herzlich willkommen."

Das bedeutet Partner und Ehefrauen

Im Englischen ist "partner" eine geschlechtsneutrale Bezeichnung und bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Partner. Doch da es hier im Zusammenhang mit "Ehefrauen" verwendet wird, ist  davon auszugehen, dass hier lediglich weibliche (und unverheiratete) Partner gemeint sind.

Und unterstellte damit, dass es sich bei den Ehemaligen selbstverständlich nur um Männer handele. Das kam nicht gut an. Vor allem nicht bei den weiblichen Angestellten und Ehemaligen der Abteilung:

Das schrieb eine von ihnen:

Also übersetzt:

"Ehm, in welchem Universum ist es eigentlich ok, "Partner und Ehefrauen" einzuladen? #everydaysexism"

Ein weiterer Twitter-User wies darauf hin, dass schon die Anrede in der Einladung Frauen nicht mit einbezieht. Denn das lateinische "Alumnus" ist die männliche Form, es müsste "Alumnus" und "Alumna" heißen:

Diese Userin nahm's mit Humor:

übersetzt:

"Bring die kleine Frau ruhig mit, die Arme wird zwar nichts verstehen, aber sie kann rumsitzen und lächeln 😂"

Mehrere englische News-Portale berichteten, die Universität selbst erklärte, den Fall untersuchen zu wollen:

"Wir haben uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet, dazu gehört auch die Förderung von Frauen in den Wissenschaften."

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