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FILE - In this Sunday, July 16, 2006 file photo an Israeli F-16 warplane takes off to a mission in Lebanon from an air force base in northern Israel. Croatia said Wednesday March 28, 2018, it will purchase upgraded Israeli F-16 fighter aircraft as it seeks to bolster its defenses amid Russian arming of neighboring Serbia. Croatia's Defense Council has accepted an Israeli offer that will replace Croatia's aging MiG-21 fighters.  (AP Photo/Ariel Schalit, File)

Bild: AP

Russland macht Israel für Luftangriffe verantwortlich

09.04.18, 06:00 09.04.18, 09:41

Das russische Verteidigungsministerium bestätigt Berichte, nach denen Israel hinter den Angriffen auf einen syrischen Flughafen stecken soll.

Libanesischen Medien zufolge hatten Bewohner nahe der südöstlichen Grenze zu Syrien bereits in den frühen Morgenstunden von Kampfjets im Luftraum berichtet, was auf einen Angriff aus Israel hindeutete. Die Berichte konnten vorerst nicht unabhängig verifiziert werden, das Statement Russlands bestärkt sie jetzt aber.

Die USA hatten bereits dementiert, an dem am Sonntag gestarteten Angriff auf einen Luftwaffen-Stützpunkt in Syrien beteilig gewesen zu sein. 

Ein Pentagon-Sprecher sagte:

"Derzeit führt das Verteidigungsministerium keine Luftschläge in Syrien aus"

dpa

Nichtsdestotrotz beobachte man die Situation genau. Das Pentagon unterstütze die laufenden diplomatischen Anstrengungen, um die Verantwortlichen für den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien und anderswo zur Verantwortung zu ziehen.

Hintergrund der Aussage ist ein Raketenangriff auf eine Militärbasis in Homs im Westen Syriens. Die dortige staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet:

Die Meldungen über den Angriff folgten auf Berichte, nach denen es am Samstag in der Stadt Duma bei Damaskus zu einem Giftgasangriff auf Zivilisten gekommen sein soll.

Aktivisten der Opposition und Rettungskräfte sprachen von mindestens 40 Toten. US-Präsident Donald Trump hatte danach Syriens Präsident Baschar al-Assad persönlich für den Vorfall verantwortlich gemacht und gedroht, dafür werde ein hoher Preis zu zahlen sein.

(mbi/dpa/ap)

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