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Bild: Bergnein/ Ninja Print

Das Berghain verklagt einen Schweden – weil der ein Spiel zur Türpolitik entwickelt hat

02.04.18, 18:07 02.04.18, 18:22

Bild: Bergnein/ Ninja Print

Das Berghain. Kult-Club aus Berlin. Berühmt für lange, laaange Nächte und vor allem eine harte Türpolitik. 

Ein Eindruck:

Die lange Schlange und die strenge Tür haben den Schweden Alexander Kandiloros bei seinem ersten Besuch offenbar so beeindruckt, dass er sich direkt zu einem Kartenspiel inspiriert fühlte: dem "Bergnein".

Die Idee? Jede Karte ist ein "typischer" Besucher – von Pillenschmeißern, über Touristen bis Banker. Die Spieler müssen möglichst viele gute Gäste sammeln und schlechte Gäste an den Gegner loswerden. 

Klingt lustig – fand das Berghain aber nicht.

Der Club zeigte Alexander an. Ganze drei Gerichtsprozesse laufen inzwischen um die Markenrechte in Schweden, Deutschland und auf europäischer Ebene. Der Spielerfinder sagte dem rbb: "Sie haben alles versucht, um zu verhindern, dass irgendjemand dieses Spiel in die Hände bekommt." 

So zeigt das Spiel die Gäste:

Dabei habe er nie vorgehabt, sich mit dem Club anzulegen, das Spiel handele ja auch von der Situation VOR und nicht IM Berghain (über das Treiben drinnen herrscht schließlich striktes Schweigen. Ehrensache.).

Der 34-Jährige hofft, dass es zu einer guten Einigung kommt. Bis dahin verkauft er seine Karten einfach weiter.

(jd)

Auch am Berghain gescheitert: Jesus an Karfreitag 

Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner, Gavin Karlmeier

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