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Bild: imago/Horst Galuschka/Getty Images/Montage Watson

31 Tage - 31 Frauen

Sie bloggt für Inklusion – das ist Laura Gehlhaar

31 Tage, 31 Frauen. Im Monat März werden wir anlässlich des "Womens' History Month" bei watson jeden Tag eine bemerkenswerte Frau vorstellen. Tag 10: Die Bloggerin Laura Gehlhaar.

Laura Gehlhaar ist zehn Jahre alt, als sie von ihrer Muskelerkrankung erfährt. Neun Jahre später kann sie immer schwerer laufen. Mit 22 sitzt sie im Rollstuhl. Heute ist sie 36 Jahre alt und schreibt auf ihrem Blog "Frau Gehlhaar" über ihr Leben mit Behinderung, ist Buchautorin, Aktivistin und Sozialpädagogin.

Was macht sie?

Laura Gehlhaar lebt das typische Leben einer jungen Frau in der Stadt: Sie macht irgendwas mit Medien und hat ihren Freund auf Tinder kennengelernt. Sie lebt, so wie viele andere junge Frauen in Berlin auch, ein ganz gewöhnliches Leben. Nicht trotz des Rollstuhls, sondern eben mit und dank des Rollstuhls.

Was macht sie besonders?

"Toll, dass Sie trotzdem rausgehen."

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Bild: bizeps

Was würde sie ihrem früheren Ich raten?

watson sagte sie:

"Auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft ist es unverzichtbar, stumm gemachte Stimmen zu hören, ihnen eine Bühne zu geben und ihre Lebensrealitäten zu berücksichtigen."

31 Frauen-Porträts bei watson.de

Anlässlich des "Women's History Month" stellen wir euch 31 bemerkenswerte Frauen vor – Frauen, die in den unterschiedlichsten Bereichen Außerordentliches leisten.

Hier könnt ihr, sobald sie alle erschienen sind, alle Folgen nachlesen:

1. Kristina Hänel
2. Sasha Marianna Salzmann
3. Mahret Ifeoma Kupka
4. Nura
5. Gina Lückenkämper
6. Ria Schröder
7. Christiane Nüsslein-Vollhard
8. Kübra Gümüşay
9. Steffi Jones
10. Laura Gehlhaar
11. ???

100 Jahre Frauenwahlrecht

Video: watson/katharina kücke

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31 Tage - 31 Frauen

Nino Haratischwili: Eine Autorin findet Worte für das Schweigen

31 Tage, 31 Frauen. Im Monat März stellen wir anlässlich des "Women's History Month" bei watson jeden Tag eine bemerkenswerte Frau vor. Tag 27: Die Schriftstellerin und Theaterregisseurin Nino Haratischwili.

Als Kind lief Nino Haratischwili bei Dunkelheit durch die Straßen. Dann schaute sie in die von Licht gefluteten Fenster, stellte sich vor, welche Menschen sich dahinter verbergen würden, und welche Biografien sie wohl haben. Wer dort lebt, vielleicht liebt oder streitet.

Für sie war es ein Spiel. In Tiflis. Georgien. Ihrem zweiten Zuhause am Rande der westlichen Welt.

Dort wird sie vor 36 Jahren geboren. Hinein in eine Welt, die dabei ist zu zerfallen. Die Sowjetunion bricht allmählich …

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