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Bild: Caroline Dobs/Imago/BEingNothing/Azuzl/Wylius/Getty Images/Montage Watson

31 Tage - 31 Frauen

"Sei nicht scheiße zu anderen Menschen" – das ist Rapperin Nura

31 Tage, 31 Frauen. Im Monat März werden wir anlässlich des "Womens' History Month" bei watson jeden Tag eine bemerkenswerte Frau vorstellen. Tag 4: Die Musikerin und Schauspielerin Nura.

Sie ist eine erfolgreiche Musikerin, sie engagiert sich und sie hat keinen Bock darauf, sich einfach nur durch ihr Geschlecht definieren zu lassen: Rapperin und Schauspielerin Nura.

Was macht sie?

"Eigentlich wollte ich nie Rapperin werden"

Nura auf Instagram

Und: "Eigentlich habe ich schon aufgehört." Hat sie aber nicht. Zum Glück! Denn: Dass sie großartig rappen kann – und das auch noch inhaltlich auf so vielen Ebenen widersprüchlich, so komplex und das ihre Musik extrem spannend macht, hat Nura mehr als einmal bewiesen. Musikalisch fing sie beim "Berliner Kneipenchor" an, ging dann zu den "Toten Crackhuren im Kofferraum" und bildete zusammen mit Juju von 2014 bis 2018 das Duo "SXTN". "SXTN" ist Geschichte. Doch Nura Habib Omer, wie sie mit bürgerlichen Namen heißt, ist seitdem Solo unterwegs.

Derzeit ist sie die Lieblingsfeature-Partnerin auf HipHop-Tracks:

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Mal lieb ... (Hier auf "Chaya" mit Trettman) Video: YouTube/Nura030

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Mal böse ... (Hier mit Taktloss und Frauenarzt auf "31er") Video: YouTube/FDB REKORDZ

Eine Solo-Tour und das erste eigene Album hat die, in Saudi-Arabien und in Wuppertal aufgewachsene, Musikerin für dieses Jahr auch schon angekündigt.

Was macht sie besonders?

#wirsindmehr – die Bilder des Konzerts

31 Frauen-Porträts bei watson.de

Anlässlich des "Women's History Month" stellen wir euch 31 bemerkenswerte Frauen vor – Frauen, die in den unterschiedlichsten Bereichen Außerordentliches leisten.

Hier könnt ihr, sobald sie alle erschienen sind, alle Folgen nachlesen:

1. Kristina Hänel
2. Sasha Marianna Salzmann
3. Mahret Ifeoma Kupka
4. Nura
5. ???

100 Jahre Frauenwahlrecht

Video: watson/katharina kücke

Wegen Hitlergruß: Finch Asozial zerlegt Neonazi-Fan bei Konzert

In einer großen Menge nicht auffallen und einfach untergehen? Darauf hatte wohl ein Fan von Rapper Finch Asozial gehofft. Bei einem Konzert in Erfurt hatte ein Mann den Hitler-Gruß gezeigt. Dem Rapper gefiel das gar nicht und ließ seinen Fan aus dem Saal schmeißen – aber nicht still und heimlich.

Unter Applaus des Publikums ging es weiter:

Finch weiter:

(hd)

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