Deutschland
Symbolbild zur drohenden Aufspaltung der Partei und Bundestagsfraktion Alternative für Deutschland AfD nach dem Austritt von Frauke Petry: Parteilogo mit Spalt und Schatten des Bundestagsadler s *** Symbol image to threat splitting the Party and Federal parliamentary group Alternative for Germany AFD after the Exit from Frauke Petry Party logo with Gap and Shadow the S

Bild: imago/watson-montage

Bundestag erwägt Verschärfung der Einlasskontrollen – aus Angst vor AfD-Angestellten

Offenbar hat sich die Stimmung im Deutschen Bundestag mit Einzug der rechtspopulistischen AfD nicht nur rhetorisch verschärft.

Die Bundestagsverwaltung erwägt nun, die Hausordnung und die Sicherheitskontrollen am Eingang zu verschärfen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner Samstagsausgabe. Beispielsweise war es bisher möglich, Messer mit einer Klinge von bis zu zwölf Zentimetern mit in die Bundestagsgebäude zu nehmen.

Der Grund für eine mögliche Verschärfung:

Parlamentarier und Angestellte fühlen sich von AfD-Angestellten bedroht. Mitarbeiter aus Reihen der SPD, Grünen und der Linkspartei würden über Drohgesten und Pöbeleien durch Beschäftigte von AfD-Abgeordneten klagen, schreibt der "Spiegel".

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth sagte dem Nachrichtenmagazin, sie könne eine Überprüfung der Sicherheitsbestimmungen nachvollziehen angesichts "offenkundiger Verbindungen einzelner Mitarbeiter und geladener Gäste bis tief hinein in die rechtsextreme Szene".

Die AfD sieht das naturgemäß anders: Bernd Baumann, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, hält die Pöbel-Vorwürfe "an den Haaren herbeigezogen".

(ts)

Diese vier Vorurteile füttern Rechtspopulisten:

abspielen

Video: watson/max biederbeck, marius notter, katharina kücke

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Experte über Silvesternacht in Leipzig: "Die Polizei berichtet nicht immer neutral"

Die Debatte ist vor allem eines: überhitzt. Nachdem ein Polizist bei Ausschreitungen im linksalternativ geprägten Leipziger Stadtviertel Connewitz verletzt worden war, stehen sich offenbar zwei Lager unversöhnlich gegenüber.

Denn: In dieser Debatte über die Vorfälle in der Silvesternacht gibt es zwei Erzählungen. Die einen kritisieren menschenverachtende Gewalt, die von Linksextremisten ausgehe, andere sehen im Verhalten der sächsischen Polizei eine Mitschuld.

Hat die Polizei in Sachsen bei der …

Artikel lesen
Link zum Artikel