Angela Merkel, Press Call Coronavirus Crisis DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 30.04.2020 Bundeskanzlerin Angela Merkel waehrend der Pressekonferenz nach der Telefonschaltkonferenz mit den Regierungschefs der Laender zu Massnahmen zur Eindaemmung der Covid-19 Epidemie im Bundeskanzleramt in Berlin. German Chancellor Angela Merkel speaks to the media at the Chancellery Office following a telephone conference call with leaders of the Federal states on the restrictions during the novel coronavirus COVID-19 pandemic coronavirus crisis on April 30, 2020 in Berlin, Germany. Germany has begun easing lockdown measures in a careful attempt to raise economic activity.

Die Bundesregierung schlägt weitgehende Lockerungen vor. Bild: www.imago-images.de / Stefan Boness/Ipon

Merkel berät mit Länderchefs: Das sind ihre Vorschläge

An diesem Mittwoch berät Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Geplant sind weitgehende Lockerungen der Maßnahmen – unter einer Bedingung: Der Bund schlägt eine Obergrenze für Neuinfektionen vor. So will sich die Bundesregierung vor einer zweiten Corona-Welle absichern.

Optimistisch heißt es in der Beschlussvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur und Reuters vorliegt: "Auch nachdem seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen durchgeführt wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen niedrig geblieben. Stand heute ist keine erneut einsetzende Infektionsdynamik erkennbar."

Folgende Dinge stehen in der Beschlussvorlage:

In weitgehend eigener Verantwortung dürfen die Länder künftig unter anderem über folgende Punkte entscheiden: Kontaktbeschränkungen, Vorlesungsbetrieb an Hochschulen, Volkshochschulen, Musikschulen, Gastronomiebetriebe, Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege (zum Beispiel Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoo-Studios), Fitnessstudios, kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen.

(ll/dpa/rt)

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