Deutschland
22.03.2018, Rheinland-Pfalz, Mainz: Teilnehmer einer Verdi-Demonstration gehen mit Plakaten, Bannern und Fahnen durch die Innenstadt. Die Gewerkschaft Verdi hat zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Warnstreiks im öffentlichen Dienst – diese Einschränkungen drohen heute

Fluggäste in Deutschland müssen am Dienstag mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen, bundesweit fallen Hunderte Flüge aus. Aber auch kommunale Betriebe sind betroffen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi weitet am Dienstag ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst massiv aus. Allein die Lufthansa muss rund 800 Flüge streichen. Bestreikt werden die Flughäfen in Frankfurt/Main, München, Köln und Bremen. 90.000 Passagiere sollen von den Ausfällen betroffen sein.

Das fordert Verdi:

Streiks an mehreren Flughäfen

Am Frankfurter Flughafen wollen die Beschäftigten von 05.00 Uhr morgens bis abends um 18 Uhr die Arbeit niederlegen. Betroffen sind die Flugzeugabfertigung und die Flughafenfeuerwehr. Schon am Montag mussten an Deutschlands größtem Flughafen hunderte Lufthansa-Flüge gestrichen werden.

Neben Frankfurt sind auch die Flughäfen München, Köln und Bremen betroffen. In München legte das Bodenpersonal um 4.00 Uhr die Arbeit nieder. Wie eine Lufthansa-Sprecherin am Montag bestätigte, habe das Unternehmen an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen vorab insgesamt 240 Inlands- und Auslandsflüge gestrichen.

Ob auch Verbindungen anderer Gesellschaften ausfallen werden, blieb zunächst unklar. Den Ausstand bekommen Reisende auch an anderen Flughäfen zu spüren. Am Berliner Flughafen Tegel fallen 70 Inlandsflüge von Lufthansa und ihrer Tochter Eurowings aus, wie die beiden Unternehmen und die Berliner Flughafengesellschaft mitteilten.

Auf der Strecke Berlin-Frankfurt wurden in beide Richtungen je 18 von 22 Lufthansa-Flügen annulliert. Von Berlin nach München und zurück wurden je 12 von 19 Flügen abgesagt. Eurowings strich außerdem von Köln-Bonn nach Tegel und in die Gegenrichtung je 9 von 14 Flügen.

(pb/dpa)

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