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19/ Festivalbesucherin Rebecca aus Berlin zeigt mit ihren Haenden ein Herz vor der untergehenden Sonne beim Lollapalooza Festival auf der Trabrennbahn Hoppegarten am 10. September 2017. Sonne einfangen, Abend, Goldene Stunde, Publikum, Besucher, Sonne, Sonnenuntergang, Gegenlicht, Stimmung, Feature, Atmosphaere, Impressionen Berlin Deutschland, Germany *** 19 Festival visitor Rebecca out Berlin shows with theirs Hands a Heart before the setting Sun the Lollapalooza Festival on the Harness racing Hoppegarten at 10 September 2017 Sun capture Evening Golden Hour crowd Visitors Sun Sunset Gegenlicht Mood Feature Atmosphere Impressions Berlin Germany Germany Copyright: xPOP-EYEx/xBenxKriemannx POPEYE10080795

Bild: imago stock&people

"AfD wegbassen" – 70 Berliner Clubs planen riesige Outdoor-Party gegen rechte Großdemo

"Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner."

Dies schreiben 70 Berliner Clubs in einer gemeinsamen Erklärung auf Facebook. Am Sonntag in einer Woche wollen sie zusammen eine Party veranstalten, um ein Zeichen gegen die geplante Großdemonstration der AfD und der Pegida zu setzen.  

Wenn sich der Demonstrationszug zum Kanzlerinnenamt bewege, "wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen", heißt es in der Erklärung weiter. Die Veranstaltung trägt den Titel: "AfD wegbassen – Reclaim Club Culture against Nazis". Fast alle großen Clubs der Stadt sind als Unterstützer aufgelistet.

Gegenüber "ze.tt" sagt ein Sprecher des Kollektivs "Bucht der Träumer", welches auch an der Aktion teilnimmt: "Wir möchten, dass unsere Gesellschaft offen und tolerant bleibt. Wir finden, dass die Menschenrechte für alle gelten, egal wo sie geboren sind." Durch die AfD sähen sich die Clubs in ihrem kreativen Handeln bedroht, ergänzt ein anderer Aktivist.

Gemäß dem Portal gibt es allerdings auch Kritik aus der Feierszene: Die Veranstalter stellten sich auf eine Stufe mit den Rechtspopulisten, indem sie diese kategorisch ausschließen, so der Vorwurf.

(jbu)

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Seehofer tritt im Januar als CSU-Chef zurück – als Innenminister? Unklar.

Am Ende ist es passiert, wie es viele kommen sahen. Nach ausuferndem Asylstreit, nach einem zurückgenommen Rücktritt als Innenminister und nach einer verlorenen Landtagswahl: Horst Seehofer gibt dem Druck in der eigenen Partei nach und will nicht länger Chef der CSU sein.

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Seehofer …

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