Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

In diesem Rap-Song kritisiert ein Berliner Feuerwehrmann die Politik 

07.05.18, 08:35

Der Berliner Feuerwehrmann Christian Köller hat mit einem Rap-Video über die Sorgen und Nöte der Berliner Feuerwehr bei Youtube einen Hit gelandet. Innerhalb einer Woche wurde der Clip von Köller bis zum Montag mehr als 77.000 Mal angeklickt.

Hier gibt's das ganze Rap-Video

Video: YouTube/Köller Christian

"Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit Rapmusik", sagte Stefan Ehricht, der bei der Gewerkschaft Verdi die Interessen der Feuerwehr vertritt. Die Idee zu dem Rap "Berlin brennt" sei während der gleichnamigen Mahnwache vor dem Roten Rathaus entstanden. 

Das Video war während einer Mahnwache der Feuerwehr vor dem Berliner Rathaus entstanden Bild: dpa

Der Text passe perfekt zu den Forderungen der Berliner Feuerwehrleute. In dem Clip geht es unter anderem um die finanzielle Ausstattung der Feuerwehr: 

"Das Motto: Effizienz - Kaputtsparen ist der Trend. Berlin brennt, der Senat hat gepennt. 112 ist die Nummer, die jeder Bürger kennt."

Das Zeichen der Mahnwache "Berlin brennt" war eine brennende Tonne Bild: dpa

Berlins Feuerwehrleute hatten unter dem Motto "Berlin brennt" einen Monat lang eine Mahnwache mit einer brennenden Feuertonne vor dem Roten Rathaus aufgestellt. Mehr Personal, bessere Bezahlung und mehr Investitionen in Ausbildung, Fahrzeuge und die Feuerwachen waren die Hauptanliegen. "Die Tonne steht jetzt im Feuerwehrmuseum. Aber wir holen sie notfalls zurück", sagte Ehricht über die symbolträchtige Tonne aus dem Video.

(pbl/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hausdurchsuchung in Essen – Rechtsextremer plante möglicherweise Anschlag

Im nordrhein-westfälischen Essen wurde am Freitagmorgen die Wohnung eines mutmaßlichen Rechtsextremen durchsucht. Der Verdacht: Der Mann soll sich "Waffen oder waffenähnliche Gegenstände und Sprengstoff" beschafft und damit einen Anschlag geplant haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf auf watson-Anfrage bestätigte.

Auch ein Sondereinsatzkommando kam zum Einsatz. Die Beamten beschlagnahmten bei der Durchsuchung Gegenstände, bei denen es sich um Waffen, waffenähnliche Gegenstände, …

Artikel lesen