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Im Rocker-Millieu der „Osmanen Germania” gab es eine Großrazzia.

Die „Osmanen Germania” sollen der Erdogan-Partei AKP nahe stehen. Bild: dpa (Archiv)

Polizei geht gegen türkische Rockergruppe vor

Am frühen Dienstagmorgen hat es in drei Bundesländern eine Großrazzia gegen Rocker gegeben. 

In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind am Dienstagmorgen Objekte der türkischstämmigen Rockergruppe "Osmanen Germania" durchsucht worden.

In Nordrhein-Westfalen wurden unter der Führung des Polizeipräsidiums Essen insgesamt 41 Objekte unter die Lupe genommen, wie die Ermittler sagten. Dabei setzte die Polizei teilweise auch Spezialkräfte ein, weil die betroffenen Rocker als gefährlich eingeschätzt würden.

Kein Vereinsverbot

Detaillierte Angaben zu Hessen gab es zunächst nicht. Die Durchsuchungen sollen der Aufklärung von Vereinsstrukturen und -aktivitäten dienen. Um die Durchsetzung eines Vereinsverbots gehe es nicht. Die Rockergruppe „Osmanen Germania” steht nach Einschätzung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in Verbindung zur türkischen Regierungspartei AKP und zum Umfeld des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Die Gruppierung vertrete türkisch-nationalistische und rechtsextremistische Positionen.

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