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News Bilder des Tages Eine Kunstaktion der Wiesbaden-Biennale sorgt fuer Aufregung: Seit Montagabend (27.08.18) steht eine rund vier Meter hohe, goldfarbene Statue des tuerkischen Staatspraesidenten Recep Tayyip Erdogan auf dem Platz der Deutschen Einheit (Foto vom 28.08.18). Die Statue, die an die Darstellung kommunistischer Staats- und Parteichefs erinnert, hat einen ernsten Gesichtsausdruck, den rechten Arm erhoben und den Zeigefinger ausgestreckt. (Siehe epd-Meldung 28.08.2018) Kunst-Biennale provoziert mit Erdogan-Statue *** An art action of the Wiesbaden Biennale causes excitement Since Monday evening 27 08 18 there is a four-meter-high golden statue of Turkish President Recep Tayyip Erdogan on the Platz der Deutschen Einheit Photo of 28 08 18 The statue which reminded of the representation of communist state and party leaders a serious facial expression Copyright: epd-bild/MichaelxSchick

Kein goldener Oscar, ein goldener Recep. Bild: Michael Schick/imago

Wiesbaden stellt goldene Erdogan-Statue auf – und reißt sie nach 24 Stunden wieder ab

Kunst kann so kurzlebig sein. Jüngstes Beispiel: Wiesbaden. Die Stadt Wiesbaden hat die, als Teil eines Kunstfestivals aufgestellte Statue, des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Nacht zu Mittwoch wieder abbauen lassen.

Wieso kam es zu dem "Erdogan-Abriss"?

Am Dienstagabend hatten sich Anhänger und Gegner des umstrittenen türkischen Präsidenten Erdogan heftige Wortgefechte an der Statue geliefert. Ein Polizeisprecher berichtete von einer "leicht aggressiven Stimmung", jedoch blieb es demnach bei einem verbalen Schlagabtausch. Der "Wiesbadener Kurier" zitierte Ordnungsdezernent Oliver Franz jedoch mit den Worten, zu verbalen Auseinandersetzungen seien zunehmend Handgreiflichkeiten gekommen. "Auch Stichwaffen wurden gesichtet."

So schön kann Kunst kaputt gemacht werden:

Wie Wiesbaden über die Statue streitet:

Die Kunstinstallation im Rahmen der Wiesbaden Biennale hatte viel Aufsehen erregt und für Irritationen gesorgt. Auch die Stadtverwaltung zeigte sich überrascht. Im Vorfeld der Biennale sei das Aufstellen einer "menschenähnlichen Statue" genehmigt worden, hatte die Stadt am Dienstag mitgeteilt. Es sei aber nicht klar gewesen, "dass es sich um eine Erdogan-Statue handeln wird".

Wiesbadener Staatstheater-Intendant Uwe Eric Laufenberg verteidigt die Aktion:

"Wir haben die Statue aufgestellt, um über Erdogan zu diskutieren. Das geht überall. Die Kunst ist dazu da, zu zeigen, wie es ist." 

Und weiter: "Aber in einer Demokratie muss man alle Meinungen aushalten."

Wenn du immer mal sehen wolltest, wie eine Erdogan-Statue gestürzt wird:

Übrigens: Das Kunstfestival Biennale läuft seit vergangenem Donnerstag in Wiesbaden und geht noch bis Sonntag (2.9.). In diesem Jahr steht es unter dem Motto "Bad News". Passt irgendwie.

(pb/dpa)

Erdogan bleibt viele Antworten schuldig – eine Bilanz des Staatsbesuchs

Es bleibt frostig zwischen Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogan. Selbst als die Kanzlerin beim Auftritt mit dem türkischen Präsidenten nach dem Mittagessen von vielen Gemeinsamkeiten redet und davon, dass man sich sehr für die 3,5 Millionen türkischstämmigen Menschen in Deutschland einsetze, macht Erdogan ein versteinertes Gesicht. Leichenbittermiene.

Das ändert sich natürlich erst recht nicht, als Merkel ein paar Minuten später davon spricht, dass es im deutsch-türkischen …

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