Deutschland
Bild

Dr. Motte hat Lust auf Party. Bild: picture alliance/dpa

"Loveparade"-Gründer will Neuauflage der Rave-Party nach Berlin bringen

Der Berliner DJ Dr. Motte möchte wieder eine "Loveparade" in Berlin starten.

So funktioniert die Spendenaktion

Einen Namen gibt es für die Spendensammlung auch schon: "Fundraving". Die soll ermöglichen, dass die Liebesparade "finanziell unabhängig" entsteht. Und so soll das ganze ablaufen:

Dr. Motte und sein Team betonen auf ihrer Website, dass ihnen die finanzielle Unabhängigkeit sehr am Herzen liegt. "Eine grundsätzlich werbefreie Umsetzung der Parade ist uns wirklich wichtig. Wir promoten ausschließlich unsere elektronische Tanzmusikkultur. Dazu zählen wir Clubs, Labels, Künstler*innen, Live-Acts, DJ’s etc., also alle Kulturschaffenden", heißt es dort.

Wer ist Dr. Motte?

Dr. Motte (bürgerlich: Matthias Roeingh) hatte vor gut 30 Jahren die Loveparade in Berlin gegründet. 150 Technofans tanzten damals 1989 unter dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen" auf dem Kurfürstendamm.

Später wurde daraus ein Millionenspektakel, der Rave wurde von einem anderen Veranstalter übernommen, der sich auch die Namensrechte an der "Loveparade" sicherte. Seit dem verheerenden Unglück mit Toten und Verletzten in Duisburg 2010 gibt es die Loveparade nicht mehr.

(ll/pcl/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Berliner Krankenschwester: "Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken"

Die Pflegekräfte in den Krankenhäusern stehen an vorderster Front im Kampf gegen das Coronavirus. Menschen im ganzen Land danken es ihnen mit Applaus-Aktionen auf den Balkonen – doch einer Berliner Krankenschwester reicht das nicht. Ihr emotionaler Appell auf Facebook ging viral.

"Euer Klatschen könnt ihr euch sonst wohin stecken, ehrlich gesagt", schrieb die 28-jährige Krankenpflegerin Nina Magdalena Böhmer am Montag. "Tut mir leid, es so zu sagen, aber wenn ihr helfen wollt oder zeigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel