Berlin, Germany - may 03, 2017: Berlin subway train at train station (Warschauer Str) in Berlin, Germany

Hier wird es deutlich teurer: Berlin. Bild: Getty

ICE wird billiger, U-Bahn teurer: Wo Fahrgäste 2020 mehr zahlen

Bahnfahren wird im neuen Jahr billiger. Wirklich? Im Fernverkehr stimmt das zwar. Doch die tägliche Fahrt mit Bus und Bahn zur Arbeit und zum Einkaufen wird teurer. Jedoch nicht für alle.

Mit Beginn des neuen Jahres müssen Fahrgäste von Stadtbussen, Straßenbahnen und U-Bahnen für Tickets vielerorts wieder tiefer in die Tasche greifen. Von den großen Verkehrsverbünden erhöhen zum Jahreswechsel die meisten die Preise.

Warum gibt es höhere Preise?

Mehr Menschen sollen Bus und Bahn fahren statt Auto und so klimaschädliches Kohlendioxid vermeiden. Das ist eines der Ziele des Klimaprogramms, das Bundestag und Bundesrat kurz vor Weihnachten beschlossen haben. Der Bund steckt dazu auch zusätzliches Geld in den Nahverkehr.

Da waren die Fahrpreiserhöhungen aber schon beschlossen. Höhere Gehälter, Diesel- und Strompreise sowie Materialkosten machten dies unumgänglich, argumentierte etwa der Verkehrsverbund Rhein-Sieg.

Die Preissteigerungen im Detail:

Aber: Die Bahn wird (auf einigen Fahrten) billiger

In den ICE und Intercitys der Deutschen Bahn fallen zum Jahreswechsel die Preise erstmals seit 17 Jahren. Für Kunden wird es zehn Prozent günstiger. Möglich macht das die Mehrwertsteuersenkung für Fernzugfahrkarten.

Wer aber mit der Deutschen Bahn oder einem ihrer Konkurrenten im Regionalverkehr unterwegs ist, zahlt im neuen Jahr unter Umständen mehr. Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden werden nach Angaben des Tarifverbands der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland 1,7 Prozent teurer. Das betrifft immerhin jeden fünften Kunden.

(ll/dpa)

An Corona lag es nicht: Nur wenige Städte überschritten 2020 Stickoxid-Grenzwert

Die Belastung mit gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid in deutschen Städten ist im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Einer vorläufigen Auswertung zufolge haben 2020 so wenige Städte wie noch nie den durchschnittlich erlaubten Grenzwert überschritten. Das geht aus den bisher ermittelten Daten der Bundesländer und des Umweltbundesamtes (UBA) hervor, die die Behörde am Dienstag vorgestellt hat. Demnach registrierten nur rund drei bis vier Prozent der 400 bislang ausgewerteten …

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