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Polizeiwagen an der Alexanderstraße: Unbekannte Täter haben hier am Freitagmorgen einen Geldtransporter überfallen. polizei Berlin

Fail! Die Berliner Geldtransport-Räuber machten gar keine Beute

Es waren Szenen wie aus einem Gangsterfilm, die sich am Freitag in Berlin ereigneten. Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter hatten flüchtende und maskierte Täter auf einen Streifenwagen der Polizei geschossen. Die Beamten seien "zum Glück" unverletzt geblieben, teilte die Polizei mit.

Nun sind sich die Ermittler sicher, dass die Täter keine Beute gemacht haben. Einen Teil des Geldes hatten sie noch am Tatort verloren und den anderen Teil in dem verunfallten Fluchtwagen zurückgelassen. Zudem wurde in der vergangenen Nacht das mutmaßliche zweite Fluchtfahrzug, ein Audi, in Kreuzberg aufgefunden und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Der ganze Fall:

Laut einem Polizeisprecher stoppten die Täter den Transporter nach ersten Erkenntnissen gegen 07.30 Uhr an der Schillingstraße mit zwei Fahrzeugen. Sie brachen ihn auf und flüchteten mit Beute in den beiden Autos. Ein Polizeiwagen nahm die Verfolgung auf, dabei wurde er von den Unbekannten beschossen.

Danach setzten die Täter ihre Flucht durch das Stadtgebiet fort, wobei sie einen Unfall verursachten. Im weiteren Verlauf stiegen sie in ein einziges Auto um. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

(hd/pb/afp)

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