Polizei Kiffen Berlin

Bild: imago montage

Wer kifft, darf als Polizist abgewiesen werden – zumindest in Berlin

Polizeibewerber, die zu viel THC im Blut haben, müssen mit einer Absage rechnen – diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts veröffentlichte die Polizei Berlin am Montagabend.

Watt? Wie jetze?

gif high cannabis marihuanagif high cannabis marihuana

Bild: www.giphy.com

Hintergrund des Urteils war ein 40-Jähriger, der sich im September 2017 bei der Vollzugspolizei auf den mittleren Dienst beworben hatte, bei der Blutuntersuchung aber hohe Werte des Cannabis-Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) von 300ng/ml aufwies.

Zu viel für den Polizeipräsidenten von Berlin. Er lehnte den Bewerber ab. Der reagierte wiederum mit einem Eilantrag auf die Absage: Er konsumiere keine Drogen und sei deshalb für den Dienst durchaus geeignet.

Nun bestätigte die 26. Kammer des Verwaltungsgerichts jedoch die Entscheidung des Präsidiums. Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst setze die umfassende Eignung eines Bewerbers voraus. Doch: Wer Cannabis konsumiere, dürfe kein Auto fahren. Das zähle aber zu den Aufgaben eines Vollzugsbeamten – so dass ein kiffender Bewerber also nicht "uneingeschränkt polizeidienstfähig" sei, wenn der Konsum weniger als ein Jahr zurückliege. 

Dass er kein Konsument sei, glaubte das Gericht dem Mann übrigens auch nicht. Seine Werte seien einfach zu hoch.

(jd)

So witzig sind Marihuana-Proteste rund um die Welt.

Kunst im Schaufenster: Wie Künstler im Lockdown sichtbar werden

Weiter sind Theater, Museen und Galerien geschlossen. Was bleibt, ist der Spaziergang. Wer dabei trotz Lockdown Kunst betrachten will, kann das mancherorts inzwischen in Schaufenstern tun.

Eigentlich sind sie dafür da, um Menschen zum Geldausgeben zu bewegen. Um Waren auszustellen, von denen Spaziergänger vorher vielleicht nicht mal wussten, dass sie sie brauchen. Doch Schaufenster bringen den Händlern wenig, wenn wegen der Pandemie die Läden geschlossen sind. Was also tun mit all den leeren Glaskästen?

Mancherorts haben sich Theater, Galerien und Künstler zusammengetan, um Passanten darin einmal ganz andere Dinge zu präsentieren als Konsumgut. Denn auch die Kulturorte …

Artikel lesen
Link zum Artikel