Deutschland
3D-Computergrafik, drei leere Bilderrahmen vor grau marmorierter Wand 3D computer graphic, three blank picture frames on grey marbled wall BLWS495378 Copyright: xblickwinkel/McPHOTO/M.xGannx

Bild: imago stock&people/ watson montage

Jetzt offiziell: AKK will die neue Merkel werden, aber keinen Wahlkampf führen

Annegret Kramp-Karrenbauer mischt nun offiziell im Wahlkampf um die CDU-Spitze mit. Den Wahlkampf Wahlkampf nennen, will sie aber nicht. Das sagte sie am Mittwoch bei der offiziellen Bekanntgabe ihrer Kandidatur. Es gehe um eine Auswahl von Alternativen, so Kramp-Karrenbauer. "Deswegen führe ich auch keinen Wahlkampf gegen andere."

Sie warb um einen Erneuerungsprozess innerhalb der CDU, sprach von Digitalisierung und gefühlter Sicherheit. Und erinnerte an ihre achtmonatige Zuhörtour durch die Partei. Dabei habe sie den Frust der Mitglieder gespürt. Mit dieser Vorstellung hat der CDU-interne Wahlkampf, der keiner sein soll, gute vier Wochen vor der Wahl zum Parteivorsitz im Dezember endgültig begonnen.

Umfrage

Wer macht das Rennen in der CDU?

  • Abstimmen

589

  • Annegret Kramp-Karrenbauer24%
  • Jens Spahn5%
  • Friedrich Merz58%
  • Mir doch egal!13%

Am Morgen war die 56-Jährige Kramp-Karrenbauer bereits einstimmig vom Landesvorstand ihrer Partei als Kandidatin der Saar-CDU nominiert worden. 

Seit Angela Merkel bekannt gegeben hatte, nicht mehr für den Vorsitz der CDU zu kandidieren, schießen die Bewerber in der Union wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweile sind es zwölf, die im Dezember in Hamburg antreten wollen.

Die aussichtsreichsten sind neben Kramp-Karrenbauer Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

(ts/ dpa)

Was noch? Vulvalippen:

Die AfD bejubelt das Aus von Angela Merkel:

abspielen

Video: watson/Max Biederbeck, Lia Haubner

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Von wegen Protestwähler: Umfrage zeigt rechtsextreme Überzeugung vieler AfD-Anhänger

Die These ist im Grunde so alt wie die AfD selbst: AfD-Wähler würden die Rechtspopulisten aus Protest wählen, nicht aus Überzeugung. Eine Stimme für die AfD sei vielmehr ein Denkzettel gegen die anderen, etablierten Parteien. Diese Erzählung hält sich hartnäckig, doch sie bekommt immer mehr Risse.

Dass nämlich ein Großteil der AfD-Wähler ziemlich genau weiß, was er wählt und dies weniger aus Protest als aus Überzeugung tut, zeigen jetzt auch Zahlen.

Laut einer aktuellen Forsa-Untersuchung sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel