Deutschland
ARCHIV - 15.05.2019, Berlin: Brötchen und andere Lebensmittelabfälle sind in einer Tonne zu sehen. (zu dpa «Lauinger: Legalisierung von «Containern» löst Problem nicht») Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die sind doch noch gut! Bild: dpa

Bremer Kaufhaus erlaubt das Containern

Ein Bremer Kaufhaus hat das sogenannte Containern ausdrücklich erlaubt. Mit Hinweisschildern an den Mülltonnen wendet sich das Unternehmen an sogenannte Lebensmittelretter und gibt ihnen Tipps, worauf sie bei weggeworfenen Waren achten sollen.

So sehen die Schilder an den Tonnen aus:

Die Containern-Debatte ist in vollem Gange

Das sogenannte Containern ist in Deutschland illegal und kann als Diebstahl oder Hausfriedensbruch bestraft werden. Jüngst hat eine Mehrheit der CDU-Justizminister einen Antrag von Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) zur Legalisierung abgelehnt.

Steffen hatte seinen Vorschlag damit begründet, die meisten Menschen in Deutschland die rechtliche Einstufung des "Ansichnehmens" von entsorgten Lebensmitteln als Diebstahl nicht nachvollziehen könnten. Die Mehrheit des Justizminister sah das anders.

Der Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels unterstützt diese Haltung. Unternehmen, die mit dem Containern so umgehen wie das Bremer Kaufhaus, seien ihm nicht bekannt, sagte Sprecher Christian Böttcher in Berlin.

(ll/dpa)

Sag mir nicht, dass ich nicht nachhaltig genug lebe

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Auch Schlachtbetrieb in Niedersachsen von Corona-Ausbruch betroffen

Nach dem Ausbruch der Coronavirus-Infektionen unter Beschäftigten eines Schlachthofes vom Fleischverarbeiter Tönnies in NRW ist nun auch ein Betrieb der für die Marke Wiesenhof bekannten PHW-Gruppe betroffen. Beim Test von 50 Personen aus dem Betrieb im niedersächsischen Wildeshausen habe es bei 23 ein positives Ergebnis gegeben, teilte der Landkreis Oldenburg am Dienstag mit. Das Unternehmen Geestland Putenspezialitäten (GPS), das den Schlachthof führt, kündigte an, dass nun alle 1100 …

Artikel lesen
Link zum Artikel