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So sehen Sieger aus: Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) mit den Fraktionsvorsitzenden der Linken, Kristina Vogt (l.), und der Grünen, Maike Schaefer. Bild: Eckhard Stengel/imago

In Bremen gibt's jetzt eine rot-grün-rote Koalition – doch der SPD-Bürgermeister tritt ab

Vollzug in Bremen: Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich SPD, Grüne und Linke in der Nacht zum Montag auf den Koalitionsvertrag für eine rot-grün-rote Regierung in Bremen geeinigt.

Bremens Bürgermeister Sieling verzichtet auf zweite Amtszeit

Obwohl die SPD nicht mehr stärkste Partei wurde, wird sie also weiterhin den Bürgermeister in Bremen stellen können. Doch der bisherige Bremer Bürgermeister Carsten Sieling hat am Montagmittag bekanntgegeben, dass er auf eine zweite Amtszeit verzichtet. Damit zieht er Konsequenzen aus der Wahlpleite.

In der Nacht hatten sich die Spitzen von SPD, Grünen und Linken auf eine Koalition geeinigt. Die SPD in Bremen hatte bei der Bürgerschaftswahl ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren, stärkste Kraft wurde die CDU

Bislang zählt die Bremer Landesregierung acht Senatorinnen und Senatoren inklusive des Präsidenten und Bürgermeisters. Im Gespräch war zuletzt eine Aufstockung des Kabinetts auf neun Mitglieder. Dazu müsste auch das Gesetz über die Mitgliederzahl des Senats entsprechend geändert werden. Spätestens am Montagabend nach den Landesvorstandssitzungen der Parteien dürften auch Namen bekannt werden.

Die SPD hatte die Wahl am 26. Mai verloren und das schlechteste Ergebnis seit über 70 Jahren eingefahren. Die Sozialdemokraten hatten zuvor zwölf Jahre mit den Grünen regiert, die bei der Wahl deutlich zulegen konnten. Stärkste Partei wurde erstmals die CDU. Die Grünen hatten Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition mit CDU und der FDP abgelehnt.

Was passiert jetzt in Bremen?

Diese Woche stehen noch eine Reihe von Terminen an: Am Donnerstag wollen die Linken auf einem Parteitag über den Koalitionsvertrag entscheiden. Als einzige Partei befragt die Linke ihre rund 620 Mitglieder im Landesverband direkt. Die Entscheidung ist bindend.

Am Samstag stellen SPD und Grünen den Vertrag jeweils auf Parteitagen zur Abstimmung. Bereits am Mittwoch kommt die Bürgerschaft zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen, und zwar erstmals mit der AFD in Fraktionsstärke (fünf Abgeordnete).

(pb/dpa)

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