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Berlin will den Brexit nicht abwarten – und lädt Briten jetzt in die Warteschlange

Wer in Berlin einmal auf's Amt gegangen ist, der kennt die Definition des Wortes "Langsam". Ewig dauert es, bis man in der Schlange vorne ist. Und dann geht es im Grunde erst los: Ewige Bearbeitung, endlose Formulare, Warte...Zeiten. Umso verwunderlicher erscheint die Geschwindigkeit der Berliner Behörden, wenn es um das Thema Brexit geht.

Seit der ersten Aprilwoche nämlich verschicken die Ämter der Hauptstadt schon Einladungen an britische Bürger, um deren Aufenthaltsstatus in der EU zu klären. Wenn das mal nicht richtig flott ist und den politischen Entwicklungen rund um den Brexit vorgreift?

Auch bei britischen Journalisten sorgt die neue Eile Berlins für Verwunderung:

Die Motivation dahinter ist allerdings kein neu entdecktes Gefühl für beamtliche Geschwindigkeit, sondern das ewige Hin und Her beim Brexit. Der war eigentlich schon für den 21 März festgelegt. Dann kamen die berühmten "Neins" zu Theresa Mays Austrittsplänen dazwischen. Jetzt steht ein neuer Termin, der 12. April. Aber selbst der ist nicht allzu sicher. Man hört die Berliner Beamten geradezu schreien: "Diese Langsamkeit ist ja nicht auszuhalten".

Dort heißt es jetzt: "Sollte das Austrittsabkommen zwischen UK und der EU doch noch zu Stande kommen, müssen Sie sowieso trotzdem Ihr Aufenthaltsrecht nachweisen", wie das Amt auf seiner Website schreibt. In anderen Worten: Wir wollen jetzt nicht mehr warten.

Dahinter steckt auch die Angst, dass bald lange Schlangen von Briten in den sowieso überlasteten Ämtern auftauchen könnten. (Schließlich lieben die Briten es, Schlange zu stehen) Außerdem haben bisher nur 8.000 von rund 20.000 UK-Citizens überhaupt einen Antrag auf Aufenthalt in der Hauptstadt gestellt. Eine andere Vermutung wäre, dass der Berliner Plan schon stand, bevor May ihr "Nein" zum Deal kassierte. In diesem Fall war die zuständige Berliner Verwaltung vielleicht nur zu schwerfällig, um ihren ursprünglichen Plan zu ändern.

(mbi)

So waren die Mega-Proteste in London gegen den Brexit:

#FridaysForFuture: Schüler erklären, warum sie demonstrieren

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