Deutschland

Mit Gummizug zum Dienst: Bundeswehr führt Uniformen für Schwangere ein

ARCHIV - HANDOUT - 10.05.2017, Berlin: In einer gestellten Szene trägt eine Soldatin Umstandsmode. (zu dpa

Bild: dpa Montage

Bundeswehr in anderen Umständen: Nach dem Abschluss eines "Trageversuchs" steht die Truppe vor der Serieneinführung von Umstandsuniformen für Schwangere.

Noch in diesem Jahr sollen die Uniformen beschafft werden, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums. Derzeit werte man die Rückmeldungen der Soldatinnen aus und arbeite daran, die Spezialuniformen zu verbessern. Insgesamt seien 500 Uniformsätze getestet worden – von der Feldbekleidung über Dienstanzüge bis hin zur Strumpfhose. Rund 80 Teilnehmerinnen hatten die Kleidungsstücke getestet und bewertet – etwa nach Optik, Tragekomfort und Atmungsaktivität.

Insgesamt sei die Dienstbekleidung von den Soldatinnen positiv und die Feldbekleidung eher negativ bewertet worden, heißt es aus dem Ministerium. Bei der Feldhose etwa hätten Soldatinnen einen Strickeinsatz abgelehnt und einen leichteren Stoff vorgeschlagen.

Bisher greifen Soldatinnen der Bundeswehr zu Zivilkleidung, wenn die Uniform nicht mehr über den Babybauch passt. Rund zwei Prozent der insgesamt 20.000 deutschen Soldatinnen sind nach Angaben der Bundeswehr im Durchschnitt schwanger. Die Kosten für den Versuch belaufen sich laut Ministerium auf rund 650.000 Euro.

(dpa-afxp)

Erster Fall von Coronavirus-Mutation in Deutschland nachgewiesen

In Baden-Württemberg ist am Donnerstag bei einer Frau die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden. Es handele sich um den ersten bekannten Fall in Deutschland, teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums mit. Die Frau sei am 20. Dezember aus Großbritannien über den Flughafen Frankfurt/Main nach Baden-Württemberg eingereist. Sie besuche derzeit Angehörige im Landkreis Freudenstadt und befinde sich in häuslicher Isolation.

Die mutierte …

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