Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Die Bundeswehr soll umgebaut werden – 3 Hintergründe

04.05.18, 08:47

Inmitten des Koalitionsstreits über eine Steigerung des Bundeswehretats plant Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einem Medienbericht zufolge einen Umbau der Truppe. (Süddeutsche.de)

Die CDU-Politikerin wolle die jahrelang vorherrschende Fokussierung auf Auslandseinsätze beenden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen Entwurf für ein Grundsatzpapier.

So soll die Bundeswehr neu ausgerichtet werden

Bei aller Ausrüstungs-Debatte scheinen in der Bundeswehr auch die Soldaten selbst oft auf der Strecke zu bleiben:

Das ist der Hintergrund der neuen Pläne

Dem Bericht zufolge ist eine veränderte Sicherheitslage der Grund: Die anhaltende Krise um die Ostukraine habe die Landes- und Bündnisverteidigung wieder stärker in den Blick rücken lassen. Russlands Annexion der Krim habe veranschaulichte, dass auch die europäische Friedensordnung in Gefahr geraten könne.

Der Streit hinter dem Plan

In den vergangenen Tagen war in der großen Koalition ein handfester Streit über die Steigerung des Verteidigungsetats ausgebrochen.

Die SPD wies Forderungen von Ministerin von der Leyen und weiteren Unionspolitikern zurück, die Wehrausgaben bis 2021 stärker als vom Finanzministerium vorgesehen anzuheben.

Von der Leyen wiederum hatte dem Haushaltsplan der Bundesregierung nur unter Vorbehalt zugestimmt. Allein für diese Legislatur will Von der Leyen zusätzlich 12 Milliarden Euro für die Truppe.

(mbi/reuters)

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aquarius 2 übergibt Migranten auf See an Malta – Bela B. unterstützt Seenotrettung 

Sie mussten fünf Tage vor der Küste Maltas auf dem Mittelmeer ausharren: Die geretteten Geflüchteten auf dem Schiff "Aquarius 2" vor Malta. 

Am Sonntagvormittag  nun konnten die 58 Migranten nahe Malta an ein Schiff der dortigen Küstenwache überreicht werden. Die Übergabe erfolgte am Sonntagvormittag.

Die "Aquarius 2" selbst darf nicht im Hafen des Inselstaats anlegen, sondern fährt weiter ins südfranzösische Marseille. Dort dürfte das Schiff seine Flagge verlieren: Der Flaggenstaat …

Artikel lesen