Abstract, Polygonal structure, Circle, dot, Geometric Shape, Network

Bild: Getty Images/iStockphoto

Neonazis und "Reichsbürger": Bundeswehr weist 63 Bewerber wegen Sicherheitsbedenken ab

Die Bundeswehr hat einem Medienbericht zufolge in den vergangenen beiden Jahren 63 Bewerber wegen Sicherheitsbedenken abgewiesen.

MAD untersuchte insgesamt 1173 Fälle

Als Konsequenz aus rechtsextremistischen Vorfällen hatte das Verteidigungsministerium im Jahr 2017 den MAD eingeschaltet, der seither jeden Bewerber durchleuchtet. Die meisten waren den Angaben zufolge unauffällig.

In 1173 Fällen hätten sich die Sicherheitsleute des Militärischen Abschirmdienstes die Bewerber jedoch genauer angeschaut.

Die Linken-Politikerin Ulla Jelpke äußerte die Vermutung, dass die Sicherheitsüberprüfung eine abschreckende Wirkung auf Neonazis habe. Zugleich kritisierte sie, dass schon länger dienende Soldaten von der Regelprüfung nicht betroffen seien. "Wie erfolgreich das neue Verfahren ist, wird sich erst in einigen Jahren erweisen. Messlatte ist dabei die Frage, ob die Zahl rechtsextremer Vorfälle oder gewalttätiger Kameraden-Misshandlungen in der Bundeswehr zurückgeht."

(ll/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die CSU will an Armin und CSYOU festhalten – so geht es jetzt weiter

Viel Häme hat es in den vergangenen Wochen für Armin Petschner und seine erste Episode von "CSYOU" gegeben – eine neue Youtube-Show der CSU-Fraktion im Bundestag, die als Antwort auf den Influencer Rezo zu verstehen sein sollte.

Im Mai hatte Rezo für einen handfesten Skandal gesorgt, als er mit seinem Video "Die Zerstörung der CDU" einen heftigen Shitstorm gegen die Christdemokraten auslöste.

Und wieder einen Shitstorm gab es eben, als die CSU Ende August mit ihrem Armin den Versuch einer Antwort …

Artikel lesen
Link zum Artikel