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Christian Hartmann (CDU).

Christian Hartmann CDU

Sachsens CDU-Fraktionschef Christian Hartmann Bild: imago stock&people

Rate, wer keine Koalition mit der AfD mehr ausschließen will? Richtig, die CDU Sachsen

Sachsens neuer CDU-Fraktionschef Christian Hartmann sieht bei den kommenden Landtagswahlen die AfD als politischen Hauptgegner seiner Partei – aber auch als potentiellen Koalitionspartner. In einem Interview mit dem MDR Sachsen bekräftige der 44-Jährige, dass er eine Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland nicht ausschließen will.

Die sächsische CDU hat stark in der Wählergunst verloren: Rund ein Jahr vor den Landtagswahlen erzielt die momentane Regierungspartei in aktuellen Umfragen rund 10 Prozentpunkte weniger als 2014. Die AfD hat ihre Anhängerschaft dagegen um mehr als 14 Prozentpunkte vergrößern können.

Zusammen mit dem derzeitigen Koalitionspartner SPD wolle sich Hartmann nun darauf konzentrieren, mit eigenen Themen und eigenem Profil die Wähler zu überzeugen, dass es keiner Alternative bedürfe, sagte der CDU-Politiker dem MDR.  

Auch in anderen ostdeutschen Bundesländern wurde eine Zusammenarbeit zwischen Union und AfD bereits nicht kategorisch ausgeschlossen. So sagte Ingo Senfleben, CDU-Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer im Landtag von Brandenburg, in einem Interview im April, dass nach den Wahlen 2019 mit allen Parteien geredet werden müsse. Anfang der Woche empfahl ein CSU-Kommunal-Politiker seiner Partei drei Wochen vor der Landtagswahl in Bayern ebenfalls eine Koalition mit der AfD – und wurde deshalb aus der Stadtratsfraktion im fränkischen Erlangen geworfen.

Hartmann wurde am Dienstag zum Chef der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag gewählt. Die Abgeordneten bestimmten den bisherigen innenpolitischen Sprecher bei einer Sitzung zum Nachfolger von Fraktionschef Frank Kupfer. Dieser hatte vor rund zwei Wochen aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekanntgegeben.

Hartmann setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen den früheren Landesjustizminister und derzeitigen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth durch, der sich ebenfalls beworben hatte. In Sachsen regiert die CDU unter Ministerpräsident Michael Kretschmer seit 2014 in einer großen Koalition mit der SPD.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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