Deutschland
German Defence Minister Annegret Kramp-Karrenbauer welcomes soldiers as she visits troops of the German army Bundeswehr in Celle, Germany July 24, 2019. REUTERS/Fabian Bimmer

Kramp-Karrenbauer trat das Amt der Verteidigungsministerin Mitte Juli an, zuvor war Ursula von der Leyen im Verteidigungsministerium. Bild: Fabian Bimmer/reuters

So viel gab das Verteidigungsministerium für externe Dienstleister aus

Das Verteidigungsministerium der gerade ins Amt gekommenen Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und die ihr unterstellten Behörden und Gesellschaften haben im ersten Halbjahr 155 Millionen Euro für externe Beratung und Unterstützung ausgegeben.

Der Parlamentarische Verteidigungsstaatssekretär Thomas Silberhorn begründete die hohen Ausgaben vor allem mit den wachsenden Herausforderungen beim Thema Digitalisierung. Alleine 109 Millionen Euro entfielen auf die BWI, den IT-Dienstleister der Bundeswehr, der 1200 Liegenschaften der Truppe betreut.

Das Finanzministerium weist darauf hin, dass es für externe "Beratungs- und Unterstützungsleistungen" keine einheitliche Definition in den einzelnen Ministerien gebe. Deshalb könne "nicht von einer ressortübergreifenden Vergleichbarkeit der Angaben ausgegangen werden".

Das Finanzministerium hatte auf Anfrage Höhns bereits im Juli die Ausgaben der einzelnen Ressorts für Sachverstand von außen ermittelt. Das Verteidigungsressort war das einzige Ministerium, das zunächst keine Angaben machte.

Mit den nun gemeldeten Ausgaben von 155 Millionen Euro für Expertise von außen liegt es klar vor dem Innenministerium mit 78,7 Millionen Euro und dem Verkehrsministerium mit 47,7 Millionen Euro. Das Bildungsministerium benötigte dagegen am wenigsten zusätzliche Expertise.

Dort wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 293.000 Euro für Berater ausgegeben.

(pb/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 08.08.2019 08:39
    Highlight Highlight Softwareimplementierung wird heute auch in der Industrie fast ausschliesslich von externen Beratern durchgeführt, da für die Betreuung weniger Mitarbeiter benötigt werden als man für die Einführung braucht. Eigentlich sind es keine Berater im klassischen Sinn sondern spezialisierte Zeitarbeiter.

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