CORRECTING CAPTION DETAILS - Ugur Sahin, left, with his wife Ozlem Tureci, founders of the coronavirus vaccine developer BioNTech, pose for a photo at an Axel Springer Award ceremony for the research  ...
Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin waren vor kurzem für ihren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.Bild: ap / Bernd von Jutrczenka
Deutschland

Biontech-Gründer erwartet Ende der Lockdown-Maßnahmen für Herbst

21.03.2021, 10:07

Der Gründer des Mainzer Corona-Impfstoffherstellers Biontech rechnet spätestens im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Maßnahmen in Deutschland. "In vielen Ländern in Europa und in den USA, werden wir wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu müssen", sagte Ugur Sahin der "Welt am Sonntag".

Das Virus werde zwar nicht verschwinden, fügte Sahin hinzu. Es werde mindestens ein Jahr dauern, bis die Menschheit "die Kontrolle über die Situation" haben werde. Doch sobald in Deutschland rund 70 Prozent der Menschen geimpft seien, werde die Lage wohl beherrschbarer. Lokale Ausbrüche und Mutationen würden dann "mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schrecken verbreiten".

Der Biontech-Gründer geht zudem davon aus, dass es künftig kein Problem wäre, 80 Millionen Menschen einmal pro Jahr zu impfen, wenn Hausärzte und medizinisches Personal eingebunden würden.

Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin waren vor kurzem für ihren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Sie hatten gemeinsam mit dem US-Konzern Pfizer einen der zugelassenen Corona-Impfstoffe entwickelt und auf den Markt gebracht.

(hau/afp)

Autobahnausbau: Grüne Jugend wirft FDP Realitätsferne vor – "Ernst der Krise nicht verstanden"

Der Groll zwischen Grünen und FDP sitzt tief. Die Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein: Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) will neue Autobahnen, neue Brücken, neue Schnellstraßen – die Grünen um Umweltministerin Steffi Lemke wollen, wenn überhaupt, die Straßen nur dann erneuern, wenn sie marode sind.

Zur Story