Deutschland
Trendumkehr befuerchtet-Sorge vor zweiter Pandemie Welle. Steigende Corona-Zahlen: Disziplin und Effizienz sind gefordert. Sorglos trotz Corona.Hochbetrieb am Riemer See trotz steigender Fallzahlen der Coronavirus Pandemie am 01.08.2020. Cubanische Buerger,Cubaner feiern eine Corona Party am beliebten Badesee im Muenchener Osten und scheinen Abstandsregeln und Verhaltensregeln in Coronazeiten zu ignorieren. *** Trend reversal feared Worries about second pandemic Wave Rising corona numbers Discipline and efficiency are required Carefree despite corona High activity at Riemer See despite rising numbers of cases of the corona virus Pandemic on 01 08 2020 Cuban citizens,Cubans celebrate a corona party at the popular bathing lake in Munich Ea

Eine Party in München – während der Corona-Zeit. Bild: imago-images / Frank Hoermann/SVEN SIMON

"Sehr, sehr schnelle Übertragung": Spahn besorgt über Feiern als Corona-Gefahrenquelle

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt vor dem Hintergrund steigender Zahlen bei Corona-Neuinfektionen vor Feierlichkeiten als Gefahrenquelle. Es gebe mehr Ansteckungen durch Reiserückkehrer, es gebe im ganzen Land aber auch lokale Ausbrüche, die meist mit Feiern zusammenhingen, sagte Spahn am Sonntagabend im ZDF-"heute journal". "Das ist das, was wir im Blick haben müssen über das Reisen hinaus, betonte der CDU-Politiker.

Auf die Frage nach neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sagte Spahn, aus seiner Sicht ergebe es keinen Sinn, wieder den Einzelhandel zu schließen oder Friseure. Mit Alltagsmasken und Abstand könne man dort weitermachen.

"Feierlichkeiten, Veranstaltungen – dort überträgt es sich sehr, sehr schnell. Deswegen finde ich, müssen wir mit den Ländern nochmal schauen: Was sind die Grenzen, was sind die Regeln für die Größen von Veranstaltungen."

Er verstehe ja, dass man eine Hochzeit mit 100, 150 Gästen feiern wolle, sagte Spahn weiter. Er selbst habe lange genug bei Hochzeiten gekellnert. Eine Hochzeit werde aber irgendwann "sehr gemütlich, wenn es denn eine Hochzeit ist".

"Entweder wir schaffen es, auch aus der Sommerzeit herauskommend die Zahlen unter Kontrolle zu behalten. Oder wir werden eben zuerst den Blick auf die Art von Veranstaltungen richten müssen, bei denen eben besonderes Infektionsgeschehen auftritt. Das sind die eben die geselligen Veranstaltungen, wo Menschen, meistens auch mit Alkohol verbunden, dann entsprechend zusammenkommen", sagte Spahn.

(lin/dpa)

Bund und Länder verhandeln über neue Maßnahmen – erste Einigungen bei Regeln für Geschäfte

Die Corona-Pandemie bereitet Menschen weltweit Sorgen. Nach der ersten Welle, die Europa im Frühjahr erlebte, verzeichnen derzeit viele Länder weltweit wieder steigende Zahlen.

Das Robert-Koch-Institut zählte bis Mittwoch (Stand: 0 Uhr) 961.320 Infektionen in Deutschland sowie 14.771 Todesfälle.

Bund und Länder hatten sich zuletzt auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Die folgenden Maßnahmen gelten vorerst bis Ende November:

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