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In einem Labor wird eine Probe untersucht. (Symbolbild). Bild: getty

Antikörperstudie in Kupferzell: RKI will binnen sechs Wochen Ergebnisse haben

Das Robert-Koch-Institut will binnen sechs Wochen Ergebnisse einer neuen Corona-Studie in der baden-württembergischen Gemeinde Kupferzell vorlegen. In den kommenden drei Wochen sollten die 2000 ausgewählten Studienteilnehmer untersucht werden, etwa drei Wochen danach könnten dann erste Aussagen getroffen werden, sagte Studienleiter Thomas Lampert am Dienstag in Kupferzell. Die vorgelegten Ergebnisse seien repräsentativ für die Bevölkerung in Kupferzell.

Das RKI untersucht an vier besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Orten in Deutschland insgesamt 8000 Menschen. Dazu werden bei diesen ein Rachenabstrich, eine Blutentnahme und eine Befragung unter anderem zu Symptomen und Vorerkrankungen gemacht.

Mit den Studien soll herausgefunden werden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das Coronavirus haben und wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist. Kupferzell hatte nach einem Kirchenkonzert einen besonders großen Corona-Ausbruch.

Warum der Ort?

Kupferzell sei für die Studie ausgewählt worden, weil es dort im März eine Vielzahl von Corona-Infektionen in kurzer Zeit gegeben hatte, hieß es. Insgesamt sollen mit der Studie den Angaben zufolge vier besonders von der Pandemie betroffene Orte untersucht werden.

(lin/afp/dpa)

Bund und Länder verhandeln über neue Maßnahmen – erste Einigungen bei Regeln für Geschäfte

Die Corona-Pandemie bereitet Menschen weltweit Sorgen. Nach der ersten Welle, die Europa im Frühjahr erlebte, verzeichnen derzeit viele Länder weltweit wieder steigende Zahlen.

Das Robert-Koch-Institut zählte bis Mittwoch (Stand: 0 Uhr) 961.320 Infektionen in Deutschland sowie 14.771 Todesfälle.

Bund und Länder hatten sich zuletzt auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Die folgenden Maßnahmen gelten vorerst bis Ende November:

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