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ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht am 30. Oktober 2020: Wer l

66 Prozent der von der Unternehmensberatung Deloitte befragten Finanzvorstände sagten auf die Frage nach den langfristigen Auswirkungen von Corona für ihr Unternehmen: "Wir planen, vermehrt auf Remote Working zu setzen." Bild: dpa / Sebastian Gollnow

Unternehmen planen langfristig mit Homeoffice

Der von der Corona-Krise ausgelöste Trend zum Homeoffice wird die Wirtschaft in Deutschland langfristig verändern. 66 Prozent der von der Unternehmensberatung Deloitte befragten Finanzvorstände sagten auf die Frage nach den langfristigen Auswirkungen von Corona für ihr Unternehmen: "Wir planen, vermehrt auf Remote Working zu setzen."

Das kostet zwar erst einmal Geld. 43 Prozent sagten: "Wir werden unsere Cyber-Absicherung aufgrund von erhöhtem Remote Working stark ausbauen." Auf der anderen Seite sparen die Unternehmen jedoch: "Wir planen, unsere Büroflächen aufgrund des erhöhten Homeoffice-Angebots in Zukunft zu reduzieren", sagten 37 Prozent der befragten Finanzvorstände.

Nur fünf Prozent finden Mehrwertsteuersenkung hilfreich

"Kostensenkungen" stehen in den nächsten zwölf Monaten für 71 Prozent der Manager ganz oben auf der Liste der strategischen Maßnahmen. Wenn investiert wird, dann wollen 61 Prozent für die "Optimierung von Organisation und Geschäftsprozessen" mehr Geld ausgeben. Bei "Software, Daten, IT-Netzwerke und Website-Aktivitäten" wollen 47 Prozent einen stärkeren Schwerpunkt legen.

Durchwachsen war das Urteil der Finanzvorstände über die Wirksamkeit der staatlichen Milliardenhilfen. Das Kurzarbeitergeld habe ihrem Unternehmen geholfen, sagten 54 Prozent der Befragten. Die Senkung der Mehrwertsteuer dagegen sahen lediglich 5 Prozent als hilfreich an.

(mse/dpa)

Bund und Länder verhandeln über neue Maßnahmen – erste Einigungen bei Regeln für Geschäfte

Die Corona-Pandemie bereitet Menschen weltweit Sorgen. Nach der ersten Welle, die Europa im Frühjahr erlebte, verzeichnen derzeit viele Länder weltweit wieder steigende Zahlen.

Das Robert-Koch-Institut zählte bis Mittwoch (Stand: 0 Uhr) 961.320 Infektionen in Deutschland sowie 14.771 Todesfälle.

Bund und Länder hatten sich zuletzt auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Die folgenden Maßnahmen gelten vorerst bis Ende November:

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