Woman waiting for her train with luggage in station ready to travel

Nicht notwenige Bahnreisen sollten zur Zeit lieber nicht angetreten werden. Bild: getty / iStockphoto / kzenon

So einfach könnt ihr jetzt eure Bahn-Tickets wegen Corona zurückgeben

Wer bisher seine Bahnreise aufgrund der Corona-Pandemie nicht antreten wollte oder konnte, der stornierte die bereits gekauften Tickets. Doch mehr als eine automatische Antwort, in der steht, dass man sich wegen des "ungewöhnlich hohen Mailaufkommens" auf längere Wartezeiten einstellen müsse, kam für viele bisher nicht.

Das hat die Deutsche Bahn nun geändert. Kunden sollen es künftig leichter haben, ihre Tickets zu stornieren oder umzutauschen. Auf der Seite der Deutschen Bahn kann man seine Fahrt jetzt innerhalb weniger Minuten canceln. Seit vergangenem Donnerstag ist das neue Verfahren in Kraft, das jedoch vorerst nur für Fahrten zwischen dem 13. März und dem 30. April gilt. Das neue System soll vor allem zur Entlastung der Serviceabteilungen dienen.

So funktioniert's

Die Deutsche Bahn hat hier erklärt, wie das Stornieren funktioniert. Du gehst zur "Auftragssuche", gibst die Auftragsnummer, deinen Nachnamen und ein Captcha ein. Dann ploppt die Detailansicht des Auftrags auf. Darin findest du die Bahnreise, die du stornieren möchtest. Dann wählst du, sofern du ein Sparpreis- oder Supersparpreis-Ticket hast, ob du dir das Geld in Form eines Gutscheins erstatten lassen oder die Reise umbuchen möchtest.

Hast du den Gutschein gewählt, solltest du kurze Zeit später ein entsprechender Gutscheincode per Mail bekommen. Dieser ist drei Jahre lang gültig. Wer ein Flexticket gebucht hat, kann sogar wählen, ob er sein Geld zurückhaben möchte. Was allerdings mit Bahnreisen passiert, die nach dem 30. April stattfinden, hat die Bahn bisher noch nicht erläutert.

(si)

Exklusiv

Wolfgang Kubicki über Markus Söder: "Er ist ein gnadenloser Populist"

Der FDP-Vize spricht im Interview über nächtliche Ausgangsbeschränkungen, mangelnden Impfstoff und sagt, warum eine Kandidatur von Markus Söder der FDP und den Grünen helfen würde.

Noch immer ist unklar, wer die Union bei der Bundestagswahl im kommenden Herbst anführen soll. Der Chef der Jungen Union Tilman Kuban hat den beiden Kandidaten nun ein Ultimatum bis zum Samstag gestellt, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Bis dahin soll entschieden sein, ob CSU-Chef Markus Söder oder CDU-Chef Armin Laschet antritt.

Ansonsten, so fordern es Medienberichten zufolge immer mehr Abgeordnete, soll die Fraktion am kommenden Dienstag auf ihrer regulären Sitzung über die Kandidatur …

Artikel lesen
Link zum Artikel