A woman receives the Sputnik-V COVID-19 vaccine at the Ariana hospital, in Tunis Tunisia, Saturday, March 13, 2021. Tunisia launched its vaccination campaign on Saturday, after receiving the first 30,000 doses of Russia's Sputnik V coronavirus vaccines earlier this week. (AP Photo/Hassene Dridi)

In 40 Ländern wird der russische Impfstoff Sputnik V bereits verabreicht. In der EU ist er bisher noch nicht zugelassen. Bild: ap / Hassene Dridi

Russland meldet Vereinbarung zu Impfstoff-Produktion in Deutschland

Russland hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung über die Produktion seines Corona-Impfstoffes Sputnik V in Deutschland geschlossen. Auch mit Unternehmen in Frankreich, Spanien und Italien gebe es bereits entsprechende Abkommen, hieß es am Montag in einer Erklärung der russischen Impfstoff-Entwickler. Mit weiteren Unternehmen gebe es Gespräche. "Dadurch wird es möglich sein, ab der Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) mit der Versorgung des europäischen Marktes mit Sputnik V zu beginnen."

Sputnik V ist derzeit in der Europäischen Union (EU) noch nicht zugelassen, die EMA hat aber bereits ein sogenanntes rollierendes Verfahren zur Zulassung des Vakzins gestartet. Dabei werden erste Ergebnisse wissenschaftlicher und klinischer Tests nach und nach analysiert, bevor alle für eine Zulassung nötigen Daten vorliegen. Bei den bisher von der EMA zugelassenen Corona-Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca hatte das Verfahren zwischen mehreren Wochen und drei Monaten gedauert.

Russischer Impfstoff schon seit Sommer im Einsatz

Russland hatte seinen Corona-Impfstoff im Sommer vergangenen Jahres zugelassen – noch bevor die klinischen Studien abgeschlossen waren. Dies hatte mit Blick auf die Wirksamkeit des Vakzins international Skepsis ausgelöst. Mittlerweile ist das Vakzin in mehr als 40 Ländern zugelassen. Laut einer im angesehenen Fachblatt "The Lancet" veröffentlichten Studie hat Sputnik V eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gegen Corona-Infektionen mit Symptomen.

(om/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Apollo 15.03.2021 14:11
    Highlight Highlight Da sollte man aber wirklich eingehend prüfen..... genauso wie Astrazeneca nochmals auf den Prüfstand müsste..... jetzt einfach weiterimpfen, nur weil nicht genug Impfstoff vorhanden ist, wäre fatal, genauso wie der Lockdown. Da versteht man die Welt nicht mehr.

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