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Männerüberschuss im Innenministerium: Petition fordert Seehofers Rücktritt

31.03.18, 11:29 31.03.18, 18:32
Timo Stein
Timo Stein

Horst Seehofers Innenministerium bekommt viel Aufmerksamkeit. Und zwar dank eines Bildes. Kritik gab es vor allem für das, was auf dem Foto nicht zu sehen war: Frauen nämlich.

Gruppenbild ohne Dame. bild: dpa

Denn Seehofers Heimat-, ... äh Innenministerium ist vor allem männlich geprägt. Nicht eine Frau in der Führungsriege.

Der Männerüberschuss sorgt vor allem im Netz für viel Spott:

Nicht jeder Vorschlag war ernst gemeint:

Jetzt fordert eine Petition auf der Internetseite www.change.org den Rücktritt Seehofers, sollte der nicht bald weibliche Führungskräfte in sein Ministerium holen.

"Herr Seehofer, holen Sie Frauen an Bord oder treten Sie zurück!"

Die Macher der Petition

Am Karsamstag hatten bereits mehr als 28.000 Menschen die Petition unterzeichnet.

Bild: Screenshot change.org

Das sind die Kernaussagen der Petition:

Und der Schlussappell:

"Holen Sie Frauen an Bord. Ansonsten sehen wir keine Legitimation für Ihren Ministerposten und Ihre Mannschaft in diesem für unser Land so wichtigen Ministerium."

Die Initiatoren setzen Seehofer eine Frist bis zum 28. Juni.

Die gute Botschaft für Seehofer: Es bleibt noch ein bisschen Zeit.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gesalzenes Moped 31.03.2018 14:24
    Highlight Für mich eh unverständlich wie ein solch ewiggestrig eingestellter Mensch Minister des Inneren werden kann!
    1 0 Melden
    • DerTaran 01.04.2018 00:38
      Highlight Er ist Minister der CSU.

      Aber, ewig gestrig ist ursprünglich ein Synonym für Nazi, das will ich dem Horst und der CSU aber nicht unterstellen. Stockkonservativ schon.
      0 0 Melden
    • Gesalzenes Moped 01.04.2018 20:24
      Highlight Ich weiß nicht wie Du darauf kommst, ewiggestrig sei ein Synonym für Nazi...
      1 0 Melden
    • DerTaran 02.04.2018 01:25
      Highlight Wohl weil ich in den 70ern groß geworden bin und da waren die ewig Gestrigen eben die alten Nazis. Laut Wikipedia ist diese Interpretation heute immer noch üblich, auch wenn die Nazis den Ausdruck ursprünglich ebenfalls benutz haben.
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