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Turkish President Tayyip Erdogan speaks during an interview with Reuters in Istanbul, Turkey, September 13, 2019. REUTERS/Umit Bektas

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan: kein Interesse an Waffenruhe in Nordsyrien. Bild: Umit Bektas/reuters

Nach Trump-Forderung: Erdogan schließt Waffenruhe aus

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Forderungen der USA nach einer sofortigen Waffenruhe nach dem Einmarsch seiner Truppen in Nordsyrien kategorisch abgelehnt.

Am Mittwoch bricht US-Vizepräsident Mike Pence zusammen mit Außenminister Mike Pompeo zu einer Vermittlungsmission in dem Konflikt zwischen der Türkei und den Kurdenmilizen in Nordsyrien auf. Für Donnerstag ist nach Angaben des Weißen Hauses ein Treffen von Pence mit Erdogan geplant.

In this Sept. 30, 2019 photo, Vice President Mike Pence and President Donald Trump participate in an Armed Forces welcome ceremony for the new chairman of the Joint Chiefs of Staff, Gen. Mark Milley, at Joint Base Myer-Henderson Hall, Va.  Aides to Vice President Mike Pence are disputing a whistleblower’s characterization of his decision not to attend Ukrainian President Volodymyr Zelenskiy’s inauguration earlier this year. And they say he never discussed President Donald Trump’s potential Democratic rival Joe Biden in their repeated conversations.  (AP Photo/Evan Vucci)

Pence und sein Chef. Bild: Evan Vucci/AP

Angesichts der von den USA verhängten Sanktionen gegen die Türkei zeigte sich Erdogan wenig beeindruckt. "Über Sanktionen müssen wir uns keine Sorgen machen", sagte er.

Am Montag hatten die USA eine sofortige Waffenruhe in dem Konflikt gefordert, eine Vermittlungsmission von Pence in Aussicht gestellt und wegen des türkischen Einmarsches in Nordsyrien Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Zwei Ministerien und drei Minister wurden mit Strafmaßnahmen belegt.

(pb/dpa)

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