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"Ohne Gras kein Spaß" – so bunt demonstrieren Tausende Menschen auf der Hanfparade

Mehrere tausend Menschen haben sich am Samstag auf dem Berliner Alexanderplatz zur 22. Hanfparade versammelt. Unter dem Motto "Aufklärung statt Verbote" fordern die Demonstranten eine Legalisierung von Cannabis. Der Veranstalter sprach am Mittag von rund 4000 Teilnehmern. Die Hanfparade ist seinen Angaben zufolge Deutschlands größte Demo für eine Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel.

Auf einem großen, auf einen Wagen montierten Joint wurde eine "Zaubersteuer" gefordert. Wenn Cannabis legalisiert würde, könnte der Staat auch Steuern darauf fordern und so Milliarden einnehmen, hieß es. Auf Transparenten hieß es zum Beispiel "Ohne Gras kein Spaß" oder "Sag Nein zu Drogenfahndern".

Das ist die Hanfparade in Bildern:

Der Landesvorsitzende der Grünen, Werner Graf sagte:

"Noch immer verlieren Berliner ihren Führerschein, nur weil sie mit Cannabis zu Hause, im Park oder sonst wo erwischt wurden"

Dies müsse bundesweit beendet werden. Aktivisten zeigten Plakate mit Slogans wie "Mach mich frei" oder "Hanf auf die Felder rettet die Wälder". Die Demonstranten kamen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Für den Nachmittag war ein bunter Umzug durch das Regierungsviertel angekündigt. Vor dem Bundesgesundheitsministerium sollte eine "Berliner Deklaration" übergeben werden, die sich unter anderem gegen die Kriminalisierung von Kiffern richtet. Nach Polizeiangaben verlief die Demonstration ohne besondere Vorkommnisse.

(fh/czn/dpa)

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Warum dieser Jugendrichter sich für Cannabis-Legalisierung die Seele aus dem Leib schreit

Dafür, dass er gerade auf einer Kiffer-Demo spricht, klingt Andreas Müller ganz schön aggressiv und aufgebracht. Müller ist Jugendrichter. Auf der Hanfparade in Berlin will er den Menschen jedoch nicht das Kiffen ausreden. Nein, er schreit lautstark gegen Deutschlands restriktive Drogenpolitik an.

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