Deutschland
BERLIN, GERMANY - MAY 18: A Beyond Burger, a vegan veggie burger, is seen at the Vedang fast food restaurant in the Mall of Berlin on May 18, 2019 in Berlin, Germany. With fast food chains such as McDonald’s, Burger King, Chick-Fil-A, Taco Bell and Dunkin’ Donuts now offering ‘fake meat’ versions of their main meal options, the vegan burger industry is booming, as consumers look beyond real meat products out of health and environmental concerns. Beyond Burgers, made from pea protein, and Impossible Burgers, made from wheat protein, coconut oil, potato protein, and heme, the protein that makes the burgers convincingly taste like meat, are now being distributed globally as interest in such products grows.
 (Photo by Adam Berry/Getty Images)

Enthalten die veganen Burger von Beyond Meat eine problematische Zutat? Das ist nicht ganz klar. Bild: Getty

Beyond-Meat-Burger soll "problematische" Zutat enthalten

Die Beyond-Meat-Burger sind wirklich erstaunlich. Der Umsatz des Fleischersatzhersteller Beyond Meat wuchs in diesem Jahr rasant.

Doch ein vom "Spiegel" in Auftrag gegebener Test ergab nun Alarmierendes: Die Burger enthalten offenbar das Aroma Grillin. Es soll ihnen einen rauchigen Geschmack geben.

Die Herstellerfirma selbst bestreitet das. Der Lieferant habe versichert, dass der Aromenmix der Burger für den EU-Markt nicht die fragliche Grillin-Variante enthalte.

Nicht verboten, aber "problematisch"

Verboten ist das oxidierte Sonnenblumenöl nicht. Gutachter Klaus Haase-Aschoff schätzt es gegenüber des "Spiegels" dennoch als "problematisch" ein. Es wäre laut der EU-Basisverordnung zur Lebensmittelsicherheit "eigentlich nicht verkehrsfähig", wird er zitiert.

Der Lebensmittelchemiker erklärt weiter, die europäische Lebensmittelagentur EFSA habe bereits 2017 gewarnt, dass die Produktdaten des amerikanischen Grillin-Herstellers nicht ausreichten, um das gentoxische Risiko des Stoffs zu beurteilen.

Dennoch gilt laut einem Sprecher der EU-Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Übergangsfrist bis zum April 2020. Haase-Aschoff hält das für "grotesk" und vermisst eine "wissenschaftliche Evidenz" für diese Haltung der EU-Kommission.

(om)

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