Lidl will Zuckerkonsum reduzieren.
Lidl will Zuckerkonsum reduzieren.
Bild: iStock Editorial/Getty Images/lidl/watson

Lidl verschenkt seltsamen Löffel bei jedem Einkauf – was dahinter steckt

10.10.2019, 16:16

In Supermärkten und Discountern boomt das Geschäft mit Light-Produkten. Auch Lidl mischt kräftig mit im Zuckerfrei-Geschäft – und legt jetzt noch nach.

Der Discounter bringt bald einen Löffel für weniger Zucker auf den Markt. Kunden erhalten den "Lidl-Löffel" beim Einkauf geschenkt.

Was hat es damit auf sich? Lidl will bis zum Jahr 2025 den Zucker- und Salzgehalt in den Produkten seiner Eigenmarken um 20 Prozent reduzieren. Im Oktober nun startet der Discounter eine Kampagne zur Reduzierung von Zucker im Alltag – und holt dafür die Verbraucher mit ins Boot.

Erhebung im Löffel von Lidl

Der Lidl-Löffel ist kein einfacher Löffel. In seiner Mitte befindet sich eine Erhebung – so dass 20 Prozent weniger Volumen auf den Löffel passt.

Der Löffel Zucker im Kaffee bleibe also der eine Löffel, nur eben mit 20 Prozent weniger Zucker, sagte die Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit bei Lidl Deutschland Anita Wälz (wuv.de). Soso.

Kostenloses Geschenk für bessere Ernährung

Ab dem 24. Oktober soll es den Löffel beim Einkaufen gratis dazu geben – ab einem Einkaufswert von 25 Euro. Wer solange nicht warten will, kann sich den "Wunderlöffel" für einen Cent im Onlineshop vorbestellen.

Na wie schön, dass Lidl sich ausschließlich um unsere Gesundheit sorgt, oder? Na gut, in erster Linie ist die Anti-Zucker-Aktion und der "Lidl-Löffel" natürlich ein cleverer PR-Gag. Denn dass der Discounter bald Profiteinbußen hinnehmen würde, indem er beispielsweise ungesunde Produkte wie Fertigpizzen aus seinen Regalen verbannt – damit ist nicht zu rechnen.

(lin)

Wie Christian Bale seine Ernährung an Rollen anpasst

Interview

"Es kann sehr spannend werden, wenn die SPD mit ihrem Wahlkampf an junge AfD-Wähler herankommen kann": Jugendforscher Hurrelmann über junge Menschen, den Wahlkampf und das Parlament

Manche Menschen unter 18 haben ihre Stimme schon am 19. September abgegeben, eine Woche vor dem Ende der Bundestagswahl. Allerdings hatte das nur symbolischen Wert. Die Wahlbeteiligung bei der sogenannten U-18-Wahl erreichte mit 262.000 Teilnehmenden laut dem Bundesministerium für Familie einen Rekord. Nach dem Ergebnis dieser Wahl hätten bundesweit die Grünen (21 Prozent) die meisten Stimmen der Unter-18-Jährigen für sich gewinnen können, gefolgt von der SPD (19 Prozent).

Bis Sonntag, 26. …

Artikel lesen
Link zum Artikel