Deutschland
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Deutschland und 3 weitere Länder wollen 200 Bootsflüchtlinge aufnehmen 

16.07.18, 06:44 16.07.18, 10:10

In der Debatte um das Schicksal von 450 Bootsflüchtlingen hat Deutschland Italien die Aufnahme von 50 Menschen zugesagt. Unklar war zunächst, um was für ein Boot es sich handelt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Boot um ein zweistöckiges Holzschiff. Das wäre eine neue Entwicklung, denn seit langem legten vor allem Schlauchboote an. (tagesschau.de)

Die Regierungen in Berlin und Rom seien "übereingekommen, dass Deutschland im Blick auf die laufenden Gespräche über eine intensivere bilaterale Zusammenarbeit im Asylbereich, in diesem Fall bereit ist, 50 Menschen aufzunehmen", teilte eine Regierungssprecherin am Sonntag in Berlin mit.

Crotone, the landing stages of 75 Iraqi Kurdish refugees arrived in the port of Crotone after being intercepted by a patrol boat of the Guardia di Finanza 12 nautical miles in front of the Calabrian coasts. They were on board a ship coming probably from Turkey. 13/07/2018, Crotone, Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xAntoninoxD Ursox/xIPAx/xKontrolabx

Im italienischen Crotone durften am Wochenende die ersten Flüchtlinge von Bord gehen. Ein Rettungsschiff der italienischen Regierung brachte sie zum Ufer. Bild: Antonino D'Urso/IPA/imago

Einige europäische Länder haben Hilfe versprochen:

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hatte zuvor in einem Brief "ein klares Zeichen" für eine Lastenteilung in der EU gefordert und die Bereitschaft, "die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, einen Teil der rund 450 geretteten Personen in einem Hafen zu empfangen oder sie aufzunehmen". 

Algerien schickt Flüchtlinge in die Wüste. Für viele endet die Reise tödlich.

Dem TV-Sender RaiNews24 sagte Italiens Innenminister Salvini, der eine Aufnahme der Bootsflüchtlinge abgelehnt hatte, dass einige der Flüchtlinge in Sizilien von Bord gehen dürften.

Wann die anderen Geretteten das Schiff verlassen könnten oder wann sie von den jeweiligen Ländern abgeholt würden, ließ Salvini zunächst offen.

(sg/pb/rtr/afp)

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