08.04.2020, Berlin - Deutschland. Corona-Krise, eine Atemschutzmaske liegt weggeworfen auf der Straße. *** 08 04 2020, Berlin Germany Corona crisis, a respirator mask lies thrown away on the street

Müll auf der Straße zu Zeiten von Corona. Bild: www.imago-images.de / Sabine Gudath

Exklusiv

Wie sich unser Müllaufkommen in Corona-Zeiten verändert: 3 klare Tendenzen

Wegen Corona gelten in Deutschland seit Mitte März Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Diese haben sich auf praktisch alle Lebensbereiche ausgewirkt: das Sozialleben, das Einkaufverhalten, Ess- und Kochgewohnheiten, die Freizeitgestaltung. Und auch aus dem Müll lässt sich ablesen, wie sich das Verhalten der Deutschen in den vergangenen Wochen und Monaten verändert hat.

Dabei gibt es offenbar auch regionale Unterschiede. Watson hat mit Abfallwirtschaftsbetrieben aus Köln, Essen, Dresden und München gesprochen. Wir wollten wissen, welche Veränderungen im Müllaufkommen sie in Corona-Zeiten beobachten.

Dabei gibt es zwar kein ganz einheitliches Bild. Es zeichnen sich aber drei Tendenzen ab, die sich durch Ausgangsbeschränkungen und Homeoffice gut erklären lassen. In einem vierten Punkt gibt es große regionale Unterschiede, was mit den unterschiedlichen Regelungen vor Ort zu tun hat.

Weniger Müll an öffentlichen Plätzen

Mehr Müll in Privathaushalten

Mehr Biomüll

Millennial woman putting organic waste in compost bin

Während der Corona-Krise wird viel gekocht. Bild: getty / E+ / Anchiy

Eine Erklärung könnte aber auch sein, dass die Menschen mehr zu Hause kochen.

Starke regionale Unterschiede beim Recycling

Während Menschen in Köln also entrümpeln, gehen es die Bewohner anderer Städte gemütlicher an.

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