Bild: Tierrettung Rhein Neckar/dpa

Tierschützer entsetzt: Fußball-Fans quälen Schwein vor Drittliga-Derby

01.09.2019, 14:2901.09.2019, 15:07

Vor dem Südwest-Derby in der 3. Liga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim am Sonntag ist ein Schwein mit Schmähparolen besprüht worden.

  • Die Polizei fahndet nach den Verantwortlichen.
  • Das Tier sei völlig dehydriert und erschöpft am Freitagmorgen auf einem Sportplatz in Mannheim gefunden worden, schrieb die Berufstierrettung Rhein Neckar auf Facebook.
  • Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte, laufen derzeit auch die Ermittlungen nach dem Eigentümer des Tieres, das keine Ohrmarke mehr trug.

Mittlerweile gehe es der Sau, die auf den Namen "Lotta" getauft wurde, wieder besser

Das Schwein wurde versorgt, in ein Tierheim gebracht und auf den Namen "Lotta" getauft. Es gehe ihm bereits besser, vollständige Entwarnung könne jedoch noch nicht gegeben werden, teilte das Tierheim mit. Ein Zusammenhang zu der Drittligapartie liege natürlich nahe, erklärte der Polizeisprecher.

Wurde Lotta von beiden Parteien missbraucht?

Wie Bilder zeigen, könnte der Körper des Tieres als Unterlage von gleich mehreren Parteien missbraucht worden sein. Die Buchstaben "SVW", die in blauer Farbe auf eine Seite des Schweins geschmiert stehen, wurden in roter Farbe durchgestrichen. Auf der anderen Seite wurde dem Tier mit einem schwarzen Stift "Lautern-Schweine gibt es auch in eurer Stadt" gekritzelt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Drittliga-Derby gegen Aufsteiger Waldhof Mannheim einen Sieg verpasst. Die Roten Teufel kamen im ersten Liga-Duell mit dem Erzrivalen seit 22 Jahren nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. FCK-Verteidiger Kevin Kraus (34.) hatte den Führungstreffer von Gian-Luca Korte (11.) gekontert.
sid

(as/dpa)

Arme Tiere mit Plastik

1 / 9
Arme Tiere mit Plastik
quelle: istockphoto / choice76
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Was du gegen das Schmetterlingssterben tun kannst

Hagener Synagoge: Ermittlungen gegen 16-Jährigen gehen weiter

Er soll sich mit einem IS-Terroristen über das Bauen von Bomben ausgetauscht haben. Einen islamistischen Anschlagsplan auf die Synagoge in Hagen bestreitet er aber. Die Ermittler müssen nun entscheiden, ob der festgenommene 16-jährige Syrer frei kommt.

Im Fall der mutmaßlichen Anschlagspläne auf die Synagoge in Hagen prüfen die Ermittler weiter, ob ein dringender Tatverdacht gegen den festgenommenen 16-Jährigen vorliegt. Davon hängt ab, ob gegen den jugendlichen Syrer ein Haftbefehl beantragt und er einem Richter vorgeführt wird, oder er noch am Freitag freigelassen werden muss, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft. Weder der Jugendliche, noch seine Familienangehörigen seien dem Staatsschutz zuvor als …

Artikel lesen
Link zum Artikel