Arztpraxen sollten abends und am Wochenende öffnen – finden die Krankenkassen

Deutlich mehr Arztpraxen sollten aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) auch am frühen Abend und samstags für die Patienten da sein.

"Krankheiten richten sich nicht nach den Lieblingsöffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte."

Johann-Magnus von Stackelberg, Vize-Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands

Berlin, den 27.02.2014 Pressekonferenz GKV-Spitzenverband, Ambulante Patientenversorgung verbessern - Vorschlaege der Krankenkassen Foto: Johann-Magnus von Stackelberg, stv. Vorstandsvorsitzender GKV-Spitzenverband.

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Johann-Magnus von Stackelberg, Vize-Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands Bild: imago stock&people

Die viele Arbeit außerhalb der traditionellen Kernzeiten dürfe nicht an wenigen Ärzten hängenbleiben, die etwa schon samstags da seien. Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssten für patientenfreundlichere Sprechzeiten sorgen.

Mittwoch und Freitag habe am Nachmittag der Großteil der Praxen geschlossen, abends und am Wochenende sowieso, sagte von Stackelberg. 

"Kein Wunder, dass immer mehr Menschen in die Notaufnahmen der Krankenhäuser gehen."

Johann-Magnus von Stackelberg

Wie eine Umfrage im Auftrag des Kassen-Verbands ergab, haben mittwochs zwischen 14.00 und 17.00 Uhr 20 Prozent der Praxen Sprechstunden, freitags unter 20 Prozent. Befragt wurden den Angaben zufolge 1400 niedergelassene Hausärzte, Kinderärzte sowie Augenärzte, Orthopäden, Gynäkologen und HNO-Ärzte vom Institut Forsa.

(pbl/dpa)

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