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Einsatzkräfte bei einem Silvester-Einsatz an Silvester 2017. Bild: imago

Wie die Polizei an Silvester in den Großstädten für Sicherheit sorgen will

Nathalie Helene Rippich

Ein Artikel von

T-Online

Die Silvesternacht 2015 war für die Kölner Polizei ein Desaster: Etwa 1.000 Menschen hatten sich zusammengerottet, aus diesen Gruppen heraus belästigten Männer vorwiegend nordafrikanischer Herkunft zahlreiche Frauen. Über 450 Anzeigen zu Sexualdelikten gingen später ein. Dabei fühlten sich die Opfer vielfach von der Polizei im Stich gelassen. Doch auch vor dem Hintergrund der jüngsten Terror-Attacke in Straßburg hat sich die Polizei bundesweit auf die Silvesternacht vorbereitet. 

Mobile Wache in St. Pauli

Die Polizei Hamburg greift dabei auf ein bewährtes Konzept zurück, das auf Empfehlungen basiert, die eine Projektgruppe des Bundes und der Länder nach den Kölner Ereignissen erarbeitet hat. Kernpunkte seien mehr uniformierte Einsatzkräfte, die auch besser zu erkennen sein sollen. Außerdem mehr zivile Einsatzkräfte und Ermittlungsbeamte sowie der Einsatz von Video- und Lichttechnik. 

In Hamburg werden insbesondere die Landungsbrücken, der Jungfernstieg, der Bereich der Binnenalster sowie die Reeperbahn und die Große Freiheit beobachtet. In St. Pauli "wird eine mobile Wache errichtet und für die Dauer des Einsatzes mit Polizeibeamten besetzt. Auf diese Weise wird eine unmittelbare unverzügliche Anzeigenaufnahme vor Ort gewährleistet", sagt ein Sprecher.

Keine konkreten Hinweise auf Problemherde in Köln

Auf Anfrage von t-online.de hieß es bei der Kölner Polizei, "Silvester 2015 ist ein alter Hut". Man habe aus den damaligen Vorkommnissen Konsequenzen gezogen. Die Einsatzkräfte seien darauf vorbereitet, schnell einzugreifen, sollten sich ähnliche Konstellationen abzeichnen. Hinweise darauf, dass es im Vorfeld Verabredungen gibt, die eine Situation wie vor drei Jahren begünstigen, gebe es nicht. Auch damals hatten die Täter sich allerdings nicht gezielt verabredet.

In Köln will die Polizei in der Silvesternacht deshalb besonders wachsam sein. "Die Einsatzbereitschaft ist niedrigschwellig", erklärt ein anderer Sprecher der Kölner Polizei. Übersetzt: Die Beamten machen sich auch bei scheinbar kleinen Problemen schnell auf den Weg. Generell halte man selbstredend die Augen offen, beobachte Stimmungen genau, um schnell reagieren zu können. Außerdem sollen die Beamten auch in Köln für alle leicht erkennbar sein: durch gelbe Westen.

Es werden mehr Polizisten im Einsatz sein 

Die größte Silvesterparty des Jahres findet traditionell am Brandenburger Tor in Berlin statt. "Auf die große Anzahl der Menschen gerechnet, ist das immer relativ friedlich", sagt ein Sprecher der Berliner Polizei t-online.de. Er hat Verständnis für die Kollegen aus Köln, die sich Ende 2018 nicht gern an Ereignissen von vor drei Jahren messen lassen: "Sie können mir glauben, Ereignisse wie Silvester werden jedes Jahr neu bewertet. Die Polizei bereitet sich sorgfältig vor." Es werde berücksichtigt, wo es bereits Probleme gab und wieder geben könnte, wo es das Potenzial für neue Konfliktherde gebe.

Zur Personalstärke in der Silvesternacht will sich niemand äußern – weder in Köln, noch in Berlin. Aus der Hauptstadt heißt es nur vage: "Es werden mehr Einsatzkräfte unterwegs sein als in anderen Nächten."

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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