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Bild: imago images / Ralph Peters

Frankfurt: Spenden-Kampagne für Familie des getöteten Jungen gestartet

Der Tod eines Achtjährigen am Frankfurt Hauptbahnhof bewegt viele Menschen in Deutschland. Nun hat ein Mann eine Spendenkampagne für die Mutter des Kindes gestartet – mit überwältigender Resonanz.

Nach dem Tod eines achtjährigen Jungen am Hauptbahnhof in Frankfurt hat ein Frankfurter einen privaten Spendenaufruf für die Mutter des Kindes gestartet. Die Spendenkampagne auf der Crowdfunding-Plattform "gofundme" startete am Mittwoch, bis Donnerstagmorgen hatten rund 830 Spender bereits mehr als 19.000 Euro überwiesen.

Der Spendeninitiator auf der Crowdfunding-Plattform schreibt:

"Als Vater von 3 Kindern ist die Vorstellung für mich grausam, ein Kind mutwillig vor meinen Augen zu verlieren. Niemand kann der trauernden Mutter ihr Kind zurückbringen, es ist die schwerste Prüfung ihres Lebens."

Mit der Unterstützung wolle er "zumindest die finanziellen Sorgen zu lindern".

Die Polizei ist informiert

Nach eigenen Angabe habe er die Pressestelle der Polizei Frankfurt bereits informiert, um der Mutter das Geld über diesen Weg zukommen lassen zu können. Das Geld verbleibe demnach auf der Plattform "gofundme", bis sichergestellt werden könne, dass es direkt die Mutter des Kindes erreiche.

Als Ziel der Kampagne gab der Frankfurter eine Summe von 10.000 Euro an. Diese wurde binnen kurzer Zeit erreicht, noch immer gehen Spenden ein. Über die Kampagne hatte zunächst "Bild" berichtet.

Die Mutter konnte sich retten

Der verstorbene Achtjährige und seine Mutter waren am Montag am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Während die Mutter sich retten konnte, verstarb der Junge nach dem Unfall. Außerdem versuchte der Mann, eine 78-jährige auf die Gleise zu schubsen. Diese konnte sich aber in Sicherheit bringen.

Wie nach der Tat bekannt wurde, befand sich der mutmaßliche Täter – ein 40-Jähriger aus Eritrea , der seit 2006 in der Schweiz lebte – wegen einer Erkrankung in psychiatrischer Behandlung. Er konnte nach der Tat gefasst werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und zweifachen Mordversuchs.

Dieser Artikel erscheint zuerst bei t-online.de

(ll)

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