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Politik CSU Horst Seehofer Der CSU-Vorsitzende und Bundesinnenminster Horst Seehofer stellte sich am Dienstag den 16. Oktober 2018 in Berlin den Fragen der Presse. Die CSU hat mit nur 37,2 Prozent der abgegebenen Stimmen ihr schlechtestes Wahlergebnis seit ihrer Gruendung erzielt und zum ersten Mal die absolute Mehrheit in Bayern verloren. Sie ist zum ersten Mal auf einen Koalitionspartner angewiesen. 16.10.2018, Berlin *** Politics CSU Horst Seehofer The CSU chairman and Federal Interior Minister Horst Seehofer presented himself on Tuesday, October 16, 2018 in Berlin the questions of the press The CSU has achieved with only 37 2 percent of the votes cast their worst election result since its founding and for the first time the absolute majority lost in Bavaria For the first time she relies on a coalition partner 16 10 2018 Berlin

Bild: imago

Warum die CDU nach dem Merkel-Rückzug jetzt gegen Seehofer feuert

Die Tage in Berlin werden nicht ruhiger: Denn nach dem angekündigten Verzicht von Kanzlerin Angela Merkel auf den CDU-Vorsitz erhöht sich nun auch der Druck auf CSU-Chef Horst Seehofer.

Schon jetzt haben sich einige Kandidaten gemeldet, die um Merkels Nachfolge an der Parteispitze kämpfen wollen:

In der CDU werden währenddessen die Messer gewetzt: 

Der hessische CDU-Landesgruppenchef im Bundestag, Michael Brand, machte vor allem Seehofer für das Wahldesaster der Union in Hessen und Bayern verantwortlich. "Wer sein Ego über die Verantwortung stellt und mehr nach pathologischen als nach politischen Maßstäben agiert, darf sich nicht wundern, wenn Leute sich mit Wut und Entsetzen abwenden", sagte er der "Fuldaer Zeitung". Das müsse personelle Konsequenzen haben. Ämter seien kein Privatbesitz.

Seehofer kündigte an, er wolle innerhalb von zwei Wochen seine Vorschläge zur Zukunft der CSU vorlegen. "Ich denke, das wird Ende nächster, allerspätestens übernächste Woche erfolgen", sagte er im Bayerischen Rundfunk. Wie die Lösung auch für ihn persönlich aussehen könnte, ließ Seehofer offen.

In der CSU wird seit den massiven Verlusten bei der bayerischen Landtagswahl über die Einberufung eines Sonderparteitages Anfang Dezember mit vorgezogenen Vorstandswahlen diskutiert. Zunächst will die Parteiführung die Koalitionsverhandlungen mit den Freien Wählern abschließen. In der CSU gibt es seit der Wahl am 14. Oktober auf praktisch allen politischen Ebenen Forderungen an Seehofer, den CSU-Vorsitz aufzugeben. Seine Amtszeit endet eigentlich erst Ende 2019.

(pb/dpa)

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