Deutschland
German Health Minister Jens Spahn attends the weekly cabinet meeting in Berlin, Germany, October 16, 2019.     REUTERS/Michele Tantussi

Bundesfinanzminister Jens Spahn. Bild: rtr

Spahn plant, Opfer sexueller Gewalt besser zu unterstützen

Bisher müssen Betroffene selbst zahlen, doch Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge sollen die Kosten für die vertrauliche Spurensicherung bei Vergewaltigungsopfern von der Krankenkasse übernommen werden. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Jens Spahn:

"Wir helfen nun, damit frühzeitig eindeutige Beweise durch Ärzte anonym gesichert werden können, um mögliche Täter später auch zu überführen."

Die Leistungen der Krankenkassen zur vertraulichen Spurensicherung sollen nach den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums unter anderem die Sicherung von Spermaspuren, die Untersuchung auf K.O.-Tropfen oder auf Alkoholeinfluss umfassen. Ärzte und Krankenhäuser sollen diese Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen, ohne dass die untersuchte Person von der Krankenkasse identifiziert werden kann.

(hd/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bundestag: Geste von Beatrix von Storch sorgt für Aufregung

Wenn es um die AfD geht, wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs deutlich. In der Vergangenheit hatte er Mitglieder der Partei bereits als "rechtsradikale Arschlöcher" bezeichnet, am Mittwoch bei der Generaldebatte im Bundestag drehte Kahrs erneut auf.

"Man hat ja wieder einmal gesehen, was man hier rechtsaußen sitzen hat", sagte der SPD-Politiker. Er forderte, den "Verein", also die AfD, zu verbieten. "Rechtsextremisten wie Sie stehen mir bis hier", polterte Kahrs und hielt sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel